Sergio Marchionne, Fiat Chrysler

Auch für Sergio Marchionne ändert sich was: Künftig ist er neben seiner Rolle als Konzernchef nicht mehr CEO von Chrysler, sondern CEO von FCA US. Bild: Chrysler

Der 1925 von Walter P. Chrysler gegründete Autohersteller hat in den vergangenen Jahren turbulente Zeiten erlebt, begleitet – oder ausgelöst – von einigen Besitzerwechseln. Geblieben ist aber bei der unglücklichen Liasion mit Daimler (1998 – 2007) oder danach unter Cerberus Capital Management (2007 – 2009) der Name. Zuletzt firmierte das Unternehmen Chrysler Group unter dem Dach des neu formierten Fiat-Chrysler-Konzerns. Damit ist nun Schluss. Am Dienstag (16. Dezember) gab der Autobauer am Hauptsitz in Auburn Hills bekannt, dass man sich in FCA US LLC umbenennen werde. Dadurch könne man in der Geschäftswelt einheitlicher mit dem Mutterkonzern Fiat Chrysler Automobiles (FCA) auftreten.

Davon unberührt wird es die Automarke Chrysler unter dem FCA-Dach auch künftig geben. Derzeit nimmt diese mit den drei Modellen 300, 200 sowie Town & Country selbst am Heimatmarkt nur eine Nebenrolle ein. Allerdings soll das Modellportofilo auf sechs Fahrzeuge erweitert werden. Unberührt von der Namenänderung bleibt auch Führung des Unternehmens. Nur dass Konzernchef Sergio Marchionne nun eben nicht auch noch CEO von Chrysler ist, sondern jetzt CEO von FCA US.

Das Verschwinden des Namens Chrysler hat in den USA postwendend die Nostalgiker auf den Plan gerufen. So werden in sozialen Netzwerken bereits besorgt Fragen gestellt, ob das Chryslser-Building künftig FCA US-Building heißt oder der Chrysler Freeway seinen Namen verliere. Hier beruhigt das Unternehmen. Es werde keine flächendeckend Umtaufaktion auf den neuen Kunstnamen geben.

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Frank Volk