• Mit einem cw-Wert von 0,29 (mit dem S line Exterieurpaket) erzielt der neue TT das beste Resultat in seinem Segment. - Bild: Audi

    Mit einem cw-Wert von 0,29 (mit dem S line Exterieurpaket) erzielt der neue TT das beste Resultat in seinem Segment. - Bild: Audi

  • Im Hintergrund arbeitet ein Tegra 30-Chip aus der Tegra 3-Serie des Kooperationspartners Nvidia; Audi nutzt den schnellen Grafikprozessor als erster Automobilhersteller weltweit. - Bild: Audi

    Im Hintergrund arbeitet ein Tegra 30-Chip aus der Tegra 3-Serie des Kooperationspartners Nvidia; Audi nutzt den schnellen Grafikprozessor als erster Automobilhersteller weltweit. - Bild: Audi

  • Je nach Grundmenü ändert das Display sein Farbdesign; im Medienmenü etwa ist es orange, im Telefonmenü grün. An seinem unteren Rand befinden sich feste Anzeigen für Außentemperatur, Uhrzeit und Kilometerstände sowie Warn- und Hinweissymbole. - Bild: Audi

    Je nach Grundmenü ändert das Display sein Farbdesign; im Medienmenü etwa ist es orange, im Telefonmenü grün. An seinem unteren Rand befinden sich feste Anzeigen für Außentemperatur, Uhrzeit und Kilometerstände sowie Warn- und Hinweissymbole. - Bild: Audi

  • Aufwendige Detaileffekte runden den State-of-the-art-Look ab. Der Drehzahl-messer beispielsweise wird mit 60 Frames pro Sekunde gerechnet, damit die virtuelle Nadel flüssig und hochpräzise läuft. Die Fresnel-Effekte ? die unterschiedlichen Reflexionen des Displayglases je nach Blickwinkel ? sind realitätsnah nachgebildet. - Bild: Audi

    Aufwendige Detaileffekte runden den State-of-the-art-Look ab. Der Drehzahl-messer beispielsweise wird mit 60 Frames pro Sekunde gerechnet, damit die virtuelle Nadel flüssig und hochpräzise läuft. Die Fresnel-Effekte ? die unterschiedlichen Reflexionen des Displayglases je nach Blickwinkel ? sind realitätsnah nachgebildet. - Bild: Audi

  • Bei 120 km/h fährt ein elektrisch angetriebener Spoiler aus dem Gepäckraumdeckel aus; bei 250 km/h generiert er etwa 50 Kilogramm Abtrieb auf der Hinterachse. Unterhalb von 70 km/h zieht sich der Spoiler wieder zurück. - Bild: Audi

    Bei 120 km/h fährt ein elektrisch angetriebener Spoiler aus dem Gepäckraumdeckel aus; bei 250 km/h generiert er etwa 50 Kilogramm Abtrieb auf der Hinterachse. Unterhalb von 70 km/h zieht sich der Spoiler wieder zurück. - Bild: Audi

  • Das TFT-Display mit 12,3 Zoll Diagonale hat eine hohe Auflösung von 1.440 x 540 Pixel, es ist gestochen scharf, brillant und kontrastreich. - Bild: Audi

    Das TFT-Display mit 12,3 Zoll Diagonale hat eine hohe Auflösung von 1.440 x 540 Pixel, es ist gestochen scharf, brillant und kontrastreich. - Bild: Audi

  • Bei allen drei Motoren ist die Einbaulage gleich: Die Einlassseite liegt vorn, die Hochachse ist um zwölf Grad nach hinten geneigt. Diese Lösung aus dem Modularen Querbaukasten bringt zusammen mit den kompakten Abmessungen der neuen Motoren große Vorteile mit sich: Die Entwickler konnten die Vorderradaufhängung weit nach vorn legen, wovon das Crashverhalten, das Design und die Verteilung der Achslasten profitieren. - Bild: Audi

    Bei allen drei Motoren ist die Einbaulage gleich: Die Einlassseite liegt vorn, die Hochachse ist um zwölf Grad nach hinten geneigt. Diese Lösung aus dem Modularen Querbaukasten bringt zusammen mit den kompakten Abmessungen der neuen Motoren große Vorteile mit sich: Die Entwickler konnten die Vorderradaufhängung weit nach vorn legen, wovon das Crashverhalten, das Design und die Verteilung der Achslasten profitieren. - Bild: Audi

  • Auch für das Smartphone fondet sich im neuen TT ein Plätzchen. - Bild: Audi

    Auch für das Smartphone fondet sich im neuen TT ein Plätzchen. - Bild: Audi

  • Bei der Aeroakustik wirken sich auch die schlanken Sockel der Außenspiegel positiv aus. An den Türausschnitten und an den Türen sind umlaufende Dichtungen montiert. Eine weitere, neue Dichtung verschließt den Hohlraum über den Scharnieren der Heckklappe ? auch sie leistet einen wichtigen Beitrag zum niedrigen Geräuschniveau im Innenraum. - Bild: Audi

    Bei der Aeroakustik wirken sich auch die schlanken Sockel der Außenspiegel positiv aus. An den Türausschnitten und an den Türen sind umlaufende Dichtungen montiert. Eine weitere, neue Dichtung verschließt den Hohlraum über den Scharnieren der Heckklappe ? auch sie leistet einen wichtigen Beitrag zum niedrigen Geräuschniveau im Innenraum. - Bild: Audi

  • Die neue TT-Generation startet mit drei neu entwickelten, kraftvollen Vierzylindern auf den Markt. - Bild: Audi

    Die neue TT-Generation startet mit drei neu entwickelten, kraftvollen Vierzylindern auf den Markt. - Bild: Audi

  • Beim Aufbau der Fahrgastzelle, die mit 68 Kilogramm Gewicht einen neuen Leichtbau-Maßstab setzt, handelt es sich um ein Fachwerk aus Aluminium. Vier Gussteile bilden seine Knotenpunkte. An den A-Säulen stellen große Knoten die Verbindung zwischen dem seitlichen Dachbogen, dem Schweller, dem Scheiben-querträger und dem oberen Längsprofil im Vorderwagen her. - Bild: Audi

    Beim Aufbau der Fahrgastzelle, die mit 68 Kilogramm Gewicht einen neuen Leichtbau-Maßstab setzt, handelt es sich um ein Fachwerk aus Aluminium. Vier Gussteile bilden seine Knotenpunkte. An den A-Säulen stellen große Knoten die Verbindung zwischen dem seitlichen Dachbogen, dem Schweller, dem Scheiben-querträger und dem oberen Längsprofil im Vorderwagen her. - Bild: Audi

  • Beim neuen Audi TT ist das Fahrdynamiksystem Audi drive select optional, beim TTS serienmäßig an Bord. Per Tastendruck kann der Fahrer wählen, ob das Gaspedal, der Soundaktuator und die Lenkunterstützung im Modus comfort, auto, dynamic oder efficiency arbeiten sollen. - Bild: Audi

    Beim neuen Audi TT ist das Fahrdynamiksystem Audi drive select optional, beim TTS serienmäßig an Bord. Per Tastendruck kann der Fahrer wählen, ob das Gaspedal, der Soundaktuator und die Lenkunterstützung im Modus comfort, auto, dynamic oder efficiency arbeiten sollen. - Bild: Audi

  • Zum ersten Mal beim TT und TTS ist der Allradantrieb in das Fahrdynamiksystem Audi drive select eingebunden. Seine Regelphilosophie berücksichtigt in hohem Maße fahrdynamisch relevante Größen wie den Lenkwinkel, parallel dazu orientiert sie sich am Status von Audi drive select und an der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (ESC). - Bild: Audi

    Zum ersten Mal beim TT und TTS ist der Allradantrieb in das Fahrdynamiksystem Audi drive select eingebunden. Seine Regelphilosophie berücksichtigt in hohem Maße fahrdynamisch relevante Größen wie den Lenkwinkel, parallel dazu orientiert sie sich am Status von Audi drive select und an der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (ESC). - Bild: Audi

  • Das Aluminiumprofil, das den Dachbogen bildet, entsteht im Innenhochdruck-Umformverfahren (IHU): Ein stranggepresstes gerades Profil wird zunächst streckgebogen und dann in ein geschlossenes Umformwerkzeug eingelegt. Dort wird es unter 2.000 bar Öldruck in seine endgültige Form gebracht und kalibriert. - Bild: Audi

    Das Aluminiumprofil, das den Dachbogen bildet, entsteht im Innenhochdruck-Umformverfahren (IHU): Ein stranggepresstes gerades Profil wird zunächst streckgebogen und dann in ein geschlossenes Umformwerkzeug eingelegt. Dort wird es unter 2.000 bar Öldruck in seine endgültige Form gebracht und kalibriert. - Bild: Audi

  • Aus Aluminium ist auch die komplette Außenhaut des neuen TT gefertigt ? die vorderen Kotflügel, die Seitenwände, das Dach sowie die Motorhaube, die Türen und die Heckklappe. Allein die beiden letztgenannten Komponenten sparen gegenüber Stahl zusammen 15,5 Kilogramm. Unterm Strich wiegt die komplette Karosserie mit allen Anbauteilen 276 Kilogramm. - Bild: Audi

    Aus Aluminium ist auch die komplette Außenhaut des neuen TT gefertigt ? die vorderen Kotflügel, die Seitenwände, das Dach sowie die Motorhaube, die Türen und die Heckklappe. Allein die beiden letztgenannten Komponenten sparen gegenüber Stahl zusammen 15,5 Kilogramm. Unterm Strich wiegt die komplette Karosserie mit allen Anbauteilen 276 Kilogramm. - Bild: Audi

  • Der Zusammenbau der Karosserie im ungarischen Werk Gy?r ist ein Hightech-Prozess ? er erfordert 3.020 Schweißpunkte, 1.113 Nieten, 44 Vollstanznieten, 128 selbstfurchende Schrauben, 199 Clinch-Punkte, 1,9 Meter MIG/MAG-Schweißverbindungen und 4,9 Meter lasergeschweißte Nähte. - Bild: Audi

    Der Zusammenbau der Karosserie im ungarischen Werk Gy?r ist ein Hightech-Prozess ? er erfordert 3.020 Schweißpunkte, 1.113 Nieten, 44 Vollstanznieten, 128 selbstfurchende Schrauben, 199 Clinch-Punkte, 1,9 Meter MIG/MAG-Schweißverbindungen und 4,9 Meter lasergeschweißte Nähte. - Bild: Audi

  • Die Klebenähte kommen gemeinsam auf 76 Meter Länge. Zwischen dem Dach und den Seitenteilen ziehen Roboter die Nähte per Hybrid-Laserschweißen. - Bild: Audi

    Die Klebenähte kommen gemeinsam auf 76 Meter Länge. Zwischen dem Dach und den Seitenteilen ziehen Roboter die Nähte per Hybrid-Laserschweißen. - Bild: Audi

Beim neuen TT hat das Audi Design-Team die unverwechselbare Linienführung des Ur-Modells von 1998 modern interpretiert. Der kompakte Sportwagen bleibt aber unverkennbar ein TT. Schaut man sich den Sportler im Profil an, fallen viele Details auf, die laut Audi bewusst an das Design der ersten Generation erinnern sollen.

Doch während der allererste TT den geneigten Betrachter noch verträumt mit seinen großen Scheinwerferaugen ansah, blickt der Neue deutlich angriffslustiger drein – als wäre er jederzeit zum Sprung bereit: Turbomotoren mit bis zu 310 PS sorgen dafür, dass es nicht nur so aussieht. So stehen zum Verkaufsstart für den neuen TT ein TDI und ein TFSI zur Wahl; der TTS ist mit dem Top-TFSI bewaffnet. Trotz all der Power, verbrauchen alle Motoren deutlich weniger Kraftstoff als ihre Vorgängeraggregate. Ein Start-Stop-System hilft beim Sparen. Im Zusammenspiel mit dem optionalen Fahrdynamiksystem Audi drive select ? ist beim TTS Serie ? sorgt ein Soundaktuator für den sonoren Klang. Und das vor allem dann, wenn der Fahrer beherzt aufs Gaspedal tritt.

Die Karosserie

Guter Sound nutzt dem ambitionierten Sportwagenfahrer wenig, wenn der Wagen nicht ebenso sportlich zu fahren ist. Hier spielt das Gewicht eine große Rolle: Das Coupé mit dem 2.0 TFSI und Handschaltung wiegt leer ? ohne Fahrer ? gerade einmal 1.230 Kilogramm ? das sind gut 50 Kilogramm weniger als bisher. Somit haben die Ingolstädter zum zweiten Mal in Folge beim TT-Generationenwechsel das Gewicht gesenkt. Der Vorderwagen und der Boden der Fahrgastzelle umfassen viele formgehärtete Stahl-Komponenten. Sie bestehen aus hochfesten und höchstfesten Stahlkomponenten. Der Aufbau der Passagierzelle sowie alle Außenhaut- und Anbauteile bestehen aus den Aluminium-Halbzeugen Druckguss, Strangpressprofil und Blech. Audi selbst spricht von einer “neuen Evolutionsstufe des Audi Space Frame auf der Basis des Modularen Querbaukastens.”

Als Unterbau fungieren die Längsträger, Teile der A-Säulen, die Stirnwand, der Boden, die hinteren Radhäuser und der Heckabschluss. Formgehärtete Stähle machen im Unterbau mit 39,5 Kilogramm etwa ein Viertel des Gesamtstrukturgewichts aus. Vor dem Umformen werden sie auf fast 1.000 Grad Celsius erhitzt und direkt danach im wassergekühlten Presswerkzeug auf etwa 200 Grad abgekühlt. Dieser Temperatursprung erzeugt ein Eisen-Kohlenstoff-Gefüge von extremer Zugfestigkeit. Die formgehärteten Stähle kommen mit relativ geringen Wandstärken aus und sind entsprechend leicht.

Bei Audi beschränkt sich also der Leichtbau keineswegs auf einen bestimmten Werkstoff ? die Devise der Ingenieure des Premiumherstellers lautet: “Das richtige Material in der richtigen Menge an der richtigen Stelle für die optimale Funktion.” Dieser Maxime folgend hat der neue TT eine Karosserie in intelligenter Material-Mischbauweise.

Sparmeister

Die Abspeckkur verspricht ein agiles Fahrverhalten und sorgt zudem für gute Verbrauchswerte und günstige CO2-Emissionen. Der 2.0 TDI ultra schafft sogar einen neuen Bestwert im Segment: Gerade einmal 110 Gramm pro Kilometer stößt der Wagen aus. Zudem genehmigt sich der 184 PS starke Motor nur 4,2 Liter Kraftstoff auf 100 km. Dabei ist der Sparmeister keinesfalls Schwach auf der Brust: 380 Nm Drehmoment stellt er dem Fahrer zur Verfügung.

Ebenso viel Kraft hat das Spitzenmodell TTS. Dank seiner 310 PS sprintet der Sportlichste im TT-Reigen in nur 4,6 Sekunden von null auf Landstraßentempo. Serienmäßig arbeitet der 2.0 TFSI im TT wie im TTS mit einem manuellen Sechsganggetriebe zusammen, optional mit Sechsgang S tronic. Das Doppelkupplungsgetriebe wechselt die Gänge blitzschnell und ohne spürbare Zugkraftunterbrechung. Im Modus efficiency von Audi drive select legt die S tronic den Freilauf ein, wenn der Fahrer vom Gas geht.

Neue Evolutionsstufe: Der permanente Allradantrieb

Was darf bei einem sportlichen Audi nicht fehlen? Na klar, der Allradantrieb. Der permanente Allradantrieb quattro ? beim 2.0 TFSI optional und beim TTS serienmäßig erhältlich ? präsentiert sich dabei in einer völlig neuen Entwicklungsstufe. Seine elektrohydraulische Lamellenkupplung schickt die Kraft im regulären Fahrbetrieb an die vorderen Räder; bei Bedarf kann sie sie blitzschnell an die Hinterachse umleiten. Bei sportlicher Fahrweise schickt sie die Kraft schneller und damit tendenziell öfter an die Hinterachse. Dadurch drückt sie den 4,18 Meter langen Sportwagen förmlich in die Kurve hinein. Für Könner interessant: Auf einer Fahrbahn mit niedrigem Reibwert erlaubt der quattro-Antrieb kontrollierte, sichere Drifts.

Hoher Aufwand: Das Fahrwerk

Das aufwendig konstruierte Fahrwerk des TT unterstützt das dynamische Handling. Die vordere Radaufhänung des TT und des TTS folgt dem McPherson-Prinzip. Aluminium-Komponenten senken das Gewicht der ungefederten Massen. Die Progressivlenkung ist Serie. Ihre Zahnstange ist so ausgelegt, dass die Übersetzung mit wachsendem Lenkeinschlag direkter wird. Die Vierlenker-Hinterachse kann die Längs- und Querkräfte getrennt verarbeiten.

Je nach Motorisierung weisen die innenbelüfteten vorderen Bremsscheiben 312 bis 338 Millimeter Durchmesser auf. Der TTS verzögert an der Vorderachse mit neu entwickelten, besonders leichten Aluminium-Festsattelbremsen. Zur Abrundung des sportlichen Handlings dient die elektronische Stabilisierungskontrolle ESC. Für Sportwagenfahrer interessant: Das ESC lässt sich teilweise oder ganz abschalten.

Auf den ersten Fotos hatte es sich schon angedeutet, dass der neue TT sportlicher wird. Auf den Straßen Andalusiens hat der Kompakt-Sportler bewiesen, was er kann. Vor allem der TTS mit 310 PS steigt in eine höhere Sportwagen-Liga auf.

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Gabriel Pankow