Volkswagen Absatz

Deutsche Autoverkäufe legen im März um 11 Prozent zu. - Bild: VW

Im vergangenen Monat verkauften die Händler zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen mit 328.000 Neuwagen 11 Prozent mehr Autos als im schwachen Vorjahresmonat, wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) am Montag in Bad Homburg bekanntgab und damit Informationen von Dow Jones Newswires bestätigte. Im März vergangenen Jahres waren die Verkäufe nach dem Auslaufen der Abwrackprämie um 27 Prozent eingebrochen.

Noch bis September vergangenen Jahres hätten sich die deutschen Kunden mit dem Autokauf zurückgehalten. Seither geht es wieder aufwärts. Für das laufende Jahr rechnet der Verband der Automobilindustrie (VDA), dem die deutschen Autokonzerne und Zulieferer angehören, mit mehr als 3,1 Millionen verkauften Neuwagen. Auch der VDIK, in dem die Importeure zusammengeschlossen sind, kalkuliert auf Europas größtem Automarkt mit rund 3,1 Millionen verkauften Neuwagen. Das wären mehr als im Vorkrisenjahr 2008, als 3,09 Millionen Autos neu angemeldet wurden. Verbandspräsident Volker Lange erwartet sogar, dass diese Marke überschritten werden könnte, sollte die wirtschaftliche Erholung anhalten.

Im Auftaktquartal wurden nach VDIK-Angaben 763.000 Neuwagen zugelassen. Das waren 14 Prozent mehr als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres. Dabei seien die Bestellungen aus dem Inland um ein Viertel gestiegen, erklärte VDA-Präsident Matthias Wissmann. Das werde in den kommenden Monaten für steigende Neuzulassungszahlen sorgen, wenn die Autos ausgeliefert würden, sagte er. Sorgen machten dem Verband jedoch die rasant steigenden Preise an den Zapfsäulen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke