Bild: mirpic - Fotolia.com

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Der deutsche Neuwagenmarkt blüht zu Frühlingsbeginn auf. Im März wurden 296.408 Personenwagen neu zugelassen, das waren 5,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch in Flensburg mitteilte. Allerdings liegt diese Zahl noch deutlich unter dem Wert von März 2012, der bei knapp 340.000 neuen Personenwagen lag. Im ersten Quartal 2014 rollten damit 711.753 Autos neu auf Deutschlands Straßen, ein Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

“Die gute Entwicklung auf dem deutschen Markt hat sich im März weiter verstetigt”, sagte der Präsident der Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann. Auch der Export nahm im ersten Vierteljahr deutlich zu – um 10 Prozent auf 1,14 Millionen Fahrzeuge. Die Inlandsproduktion stieg nach VDA-Angaben stieg verglichen mit dem Vorjahresquartal um 11 Prozent auf 1,48 Millionen Autos.

“Offensichtlich hat sich die Stimmung der Verbraucher in der EU zunehmend aufgehellt, das bringt positive Impulse für den Neuwagenkauf”, kommentierte Wissmann die Zahlen. “Der europäische Automobilmarkt ist auf dem Weg der langsamen Erholung.” Der Importeursverband VDIK sprach von einer “wieder erstarkten privaten Nachfrage” in Deutschland.

Die deutschen Marken verbuchten im März abermals die größten Marktanteile. VW kam auf 19,8 Prozent, gefolgt von Mercedes mit 8,9 Prozent und Audi mit 8,2 Prozent. Bei den Importeuren lag nach Angaben des KBA Skoda mit einem Anteil von 6,0 Prozent an der Spitze vor Renault mit 3,9 Prozent und Hyundai mit 3,4 Prozent.

In der Europäischen Union waren die Neuzulassungen in den ersten beiden Monaten des Jahres um 6,6 Prozent gestiegen und hatten Hoffnung auf einen zarten Aufschwung gemacht. Vergangenes Jahr waren die Verkaufszahlen auf dem Kontinent auf den niedrigsten Stand seit 1993 gefallen und hatten erst in den Schlussmonaten ihren Rückgang stoppen können.

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dpa/Andreas Karius