VW Wolfsburg

VW Wolfsburg: Auch wenn die Dieselkrise schwer belastet - im operativen Geschäft läuft es bei Volkswagen derzeit wieder besser, vor allem in der VW-Kernmarke. Bild: Volkswagen

Dafür entspannt sich die Lage im operativen Geschäft - für die Kernmarke VW lief es zuletzt wieder besser. Mit dem Abschneiden übertraf das Unternehmen aber die Erwartungen der Analysten. Die Aktie steigt am Mittwochmittag (20. Juli) um mehr als 5 Prozent.

 

Im ersten Halbjahr sank der operative Gewinn (Ebit) um 22 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Vor allem negative Sondereinflüsse in Höhe von 2,2 Milliarden Euro wegen "rechtlicher Risiken, die im Wesentlichen auf Nordamerika entfallen", drückten den Wert unter das Vorjahresniveau, wie der Konzern am Mittwoch in vorläufigen Eckdaten mitteilte. In den USA hatte sich der Konzern zuletzt mit Klägern auf einen Milliardenvergleich geeinigt. Ohne Sondereinflüsse wäre der operative Gewinn um gut 7 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro geklettert.

Vor allem die VW-Kernmarke habe sich nach ihrem schwachen ersten Quartal allerdings zuletzt wieder erholt, hieß es in der Mitteilung. Gründe dafür seien unter anderem die saisonale Nachfrage, eine Erholung des Automarktes in Europa sowie die Wiederbelebung des Großkundengeschäfts. Das Effizienzprogramm bei der Marke habe auch zum Ergebnis beigetragen. Den Ausblick lässt Volkswagen unberührt. Am 28. Juli will der Konzern die gesamte Halbjahresbilanz vorlegen.