Fiat-Fahrzeuge

Strafsteuern für Diesel und Benziner könnten sich nachteilig für den italienischen Automarkt auswirken. Bild: FCA

| von Stefan Grundhoff

So hat Pietro Gorlier, CEO von FCA Europa, einen Brief an die Regierung der Region Piemont geschickt, in dem er vor der Einführung weiterer Kfz-Steuern warnt. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert das Schreiben mit den Worten: „Wenn diese Maßnahmen ab 2019 bestätigt werden würden, wäre eine gründliche Prüfung ihrer Auswirkungen und eine Aktualisierung der bereits angekündigten Pläne erforderlich. Das Sektorszenario wurde durch Eingriffe in den Automarkt erheblich beeinflusst. Derzeit ist noch nicht ersichtlich, wie das Regulierungsszenario in den kommenden Jahren aussehen wird.“

Dem Bericht zufolge hat das Unterhaus Italiens eine Änderung des Haushaltsgesetzes für 2019 verabschiedet, über die der Senat zeitnah abstimmen wird. Der Vorschlag bewilligt Subventionen von bis zu 6.000 Euro für emissionsärmere Fahrzeuge, aber auch einen Aufschlag von bis zu 3.000 Euro für Benzin- und Dieselfahrzeuge. Gewerkschaften und Verbände des Automobilsektors haben Berichten zufolge moniert, die neue Steuer würde die gesamte Lieferkette schädigen. Reuters zitiert einen italienischen Regierungsführer mit den Worten: „Wir werden eine Lösung finden ... ohne die Industriepläne der Unternehmen zu beschädigen oder zu schockieren.“ Zu den möglichen Kompromissen zählt der Ausschluss von Fahrzeugen mit kleineren Motoren von der neuen Steuer.

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