Übernimmt Anfang Mai 2015 den Chefposten bei Leoni: Dieter Bellé. Bild: Leoni

Übernimmt Anfang Mai 2015 den Chefposten bei Leoni: Dieter Bellé. Bild: Leoni

Bellé wird im neuen Amt seine Kondition als bekennender Freizeitsportler brauchen. Wie das in Nürnberg ansässige Unternehmen mitteilte, wird der 58-Jährige neben seiner neuen Aufgabe als Vorstandsvorsitzender (CEO) die bisherigen Funktionen als Finanzvorstand (CFO) und Arbeitsdirektor weiterhin ausüben. Der amtierende Vorstandsvorsitzende Klaus Probst (61) wird mit Ablauf der Hauptversammlung 2015 aus dem Vorstand der Leoni AG ausscheiden, bleibt aber dem Unternehmen vermutlich erhalten: der Leonie-Aufsichtsrat hat Probst gebeten,
sich für eine Wahl in den Aufsichtsrat durch die ordentliche Hauptversammlung im Jahr 2017 zur Verfügung zu stehen.

Probst, der in den 25 Jahren seines Wirkens die Entwicklung des Kabelspezialisten zum international aufgestellten Konzern maßgeblich geprägt hat, hatte bei der Bilanzpressekonferenz im Frühjahr etwas überraschend seinen Rückzug zum Ende seines im Mai 2015 auslaufenden Vertrags angekündigt. Mit der Berufung Bellés, der seit dem Jahr 2000 im Leoni-Vorstand sitzt, hat der Kabelspezialist schneller als ursprünglich gedacht einen Nachfolger gewählt. Ursprünglich war eine Entscheidung erst für Frühjahr 2015 erwartet worden. Vor seiner Zeit bei Leonie hatte Bellé Führungspositionen bei der Krupp-Gruppe, Felten & Guillaume und Peguform inne.

Die weiteren Vorstandsmitglieder Andreas Brand (48) und Frank Hiller (48) werden ihre bisherigen Ämter unverändert ausüben.

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fv