Heiß laufende Nachfrage: Dodge erhöht die Produktion seines Brachial-Motors Hellcat, hier im

Heiß laufende Nachfrage: Dodge erhöht die Produktion seines Brachial-Motors Hellcat, hier im Challenger SRT. Bild: Dodge

Wie Tim Kuniskis, Markenchef von Dodge und der Performance-Sparte SRT, sagte, erlebe man seit Einführung des Hochleistungsaggregats im September vergangenen Jahres geradezu eine Nachfrageflut. So musste die Auftragsannahme bereits vor Monaten gestoppt werden, weil man mit der Abarbeitung der bestehenden Bestellungen nicht mehr nachkomme.

Um wie viele Einheiten man die Produktion hochfahren wird, ließ Kuniskis offen. In diesem Jahr sollen 4.000 Einheiten im Werk Saltillo, Mexiko, gebaut werden.

Der Hellcat-Motor ist das Aggregat mit der wohl brachialsten Kraftentwicklung am bereiteren Automarkt. Als Basis dient der 6,2-Liter V8 Hemi. Dieser wurde aber komplett umgebaut. Der Kompressor verdichtet pro Minute bis zu 30.000 Liter Luft. Die Kühlleistung wurde verdreifacht, die Kupplung verstärkt und die Kraftstoffleitungen erweitert, sonst würde der Motor bei Vollgas trockengelegt.

Das Ergebnis der massiven Aufrüstung ist eine Steigerung von Leistung und Drehmoment von 431 auf nun 707 PS und von 569 auf 881 Nm. Dabei ist die Technik laut Hersteller so ausgelegt, dass die Top-Leistung nicht nur für wenige Augenblicke, sondern für bis zu 20 Minuten zur Verfügung stehe.

Die PS-Orgie gibt es – zumindest in den USA – für moderate 59.995 Dollar. In Europa wird ein Zuschlag von ca. 50 Prozent fällig. In den USA hat das Hochleistungsaggregat, das im vergangenen September zunächst beim Dodge Challenger und später bei Dodge Charger eingeführt wurde, den Absatz der Musclecars insgesamt beflügelt, so Kuniskis. Im vergangenen Jahr verkauft die FCA-Marke rund 88.000 von den PS-starken Modellen.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass man auch bei der Dodge-Schwestermarke Jeep einen Grand Cherokee mit Hellcat-Motor plant.

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Frank Volk