Fisker

Die chinesischen Autobauer Dongfeng und Geely sind an einem Einstieg beim US-Autobauer Fisker interessiert. - Bild: Fisker

Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Durch im Angebot enthaltende Bedingungen würde Dongfeng einen 85-prozentigen Anteil an Fisker erwerben. Dieses Angebot wurde allerdings von Fisker abgelehnt.

“Unserer Firma liegen diverse detaillierte Angebote anderer Unternehmen vor, die derzeitig von uns und unseren Beratern geprüft werden”, teilte Roger Ormisher, Sprecher der Firma Fisker, mit.

Geely will ebenfalls bei den Amerikanern einsteigen

Auch der chinesische Autobauer Geely steigt in das Rennen um Fisker ein. Laut der Nachrichtenagentur Reuters hat Geely ein Gebot abgegeben, dass sich im Rahmen von 200 bis 300 Millionen Dollar bewegt. Insidern zufolge würde Fisker Geely als Partner bevorzugen.

Fisker will Produktion “in Kürze” wieder aufnehmen

Im Dezember 2012 teilte Fisker Geschäftsführer Tony Posawatz mit, dass die Firma in Zusammenarbeit mit Evercore Partners nach potentiellen Investoren sucht. Henrik Fisker, Vorstandsvorstitzender und früherer Geschäftsführer von Fisker Automotive, deutete an, dass der Autohersteller “in Bälde” wieder mit der Produktionsaufnahme des Karma beginnen wird.

Fisker musste die Produktion seines Elektoautos Karma aus finanziellen Gründen und wegen des Konkurses seines Batteriezulieferers A123 vorübergehend einstellen. Nach Einschätzung der Markexperten von IHS könnte Fisker durch den Einstieg eines weiteren Herstellers die seit sechs Monaten unterbrochene Produktion des Karma wieder aufnehmen. Das Plugin-Hybrid Modell wird beim finnischen Vertragshersteller Valmet Automotive gefertigt.

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oat/kru/Quelle: IHS