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Dongfeng verhandelt angeblich mit dem französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen über eine Beteiligung. - Bild: kru

PSA-Verwaltungsrat-Chef Thierry Peugeot setze “große Hoffnungen” in Dongfeng, mit dem PSA bereits ein Joint Venture hat, berichtete die staatlich gestützte chinesische Zeitung “21st Century Business Herald” am Mittwoch. Beide Seiten stünden seit einiger Zeit in Kontakt miteinander, die Gespräche seien aber “sehr komplex” und es gebe nur langsam Fortschritte, zitierte die Zeitung eine ungenannte Quelle. Der Ausgang der Verhandlungen sei derzeit noch unklar.

PSA bezeichnet Bericht als “Gerücht”

Einer weiteren Quelle zufolge gibt es auch noch keine Einigung über die mögliche Höhe einer Beteiligung. Dem Vorhaben müssten noch die Verwaltungsräte beider Unternehmen zustimmen. Ein Sprecher von Dongfeng wollte den Bericht nicht kommentieren. Die Sprecherin von PSA in China wies die Informationen als “Gerüchte” zurück.

PSA hat immense Absatzschwierigkeiten in Europa und schreibt rote Zahlen. Für Frankreich hatte PSA die Streichung tausender Stellen und die Schließung eines ganzen Werkes angekündigt. Kürzlich hatte der US-Konzern General Motors, der sieben Prozent an PSA hält, erklärt, er wolle kein zusätzliches Kapital in den französischen Autobauer investieren.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke