Dongfeng und die französische Regierung sollen jeweils 14 Prozent an dem traditionsreichen

Dongfeng und die französische Regierung sollen jeweils 14 Prozent an dem traditionsreichen Autokonzern übernehmen. - Bild: PSA

Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Eine entsprechende Absichtserklärung solle am 18. Februar dem Aufsichtsrat von Peugeot vorgelegt und noch am gleichen Tag als unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet werden, so der Bericht.

Der von der Krise auf dem europäischen Automarkt schwer gebeutelte Autohersteller wurde mit Staatsgarantien von 7 Mrd Euro am Leben gehalten und braucht dringend frisches Kapital. Peugeot und Dongfeng sollen dem Bericht zufolge ihr bestehendes Joint Venture erweitern und ihre Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklungs im Hinblick auf eine Expansion in südostasiatischen Märkten intensivieren. Die beiden Unternehmen verhandeln seit Monaten über einen Rettungsplan. Nun sollen der chinesische Automobilhersteller und die französische Regierung jeweils etwa 14 Prozent an dem traditionsreichen Konzern übernehmen.

Strittig bleibt allerdings noch die Auswahl eines unabhängigen Verwaltungsratsvorsitzenden. Die französische Regierung setzt sich für den Spitzenbeamten Louis Gallois ein, während Dongfeng die prominente französische Geschäftsfrau Patricia Barbizet favorisiert. Beide Kandidaten sind bereits in dem Gremium vertreten.

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Reuters/Andreas Karius