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Das britische Produktionsdreieck ist das Herz der MINI Fertigung. – Bild: BMW

Die Produktion im Werk Oxford umfasst aktuell die Modelle Hatch, den 5-Türer, das Cabrio, den Roadster sowie das Coupé. Der Erfolg der Marke zeigt sich in der positiven Entwicklung des Werks Oxford seit 2001. Damals produzierten rund 2.400 Mitarbeiter im Einschichtbetrieb rund 300 Einheiten am Tag. Heute sind auf dem Gelände des Werks rund 4.000 Menschen beschäftigt. Inzwischen rollen täglich in drei Schichten rund 1.000 Fahrzeuge vom Band.

USA ist wichtigster Markt

Nach den USA ist Großbritannien weltweit der zweitgrößte Markt für den MINI. Gleichzeitig ist das Land der viertgrößte Markt für die BMW Group. 80 Prozent der in Oxford gefertigten Einheiten gehen in den Export. MINI ist damit drittgrößter Automobilexporteur im Vereinigten Königreich.

Seit dem Jahr 2000 hat die BMW Group insgesamt rund 1,75 Milliarden Pfund in ihre britischen Standorte investiert. Allein in den Jahren 2012 bis 2015 investiert die BMW Group in Summe 750 Millionen Pfund in die Produktionsstandorte Oxford, Swindon und Hams Hall. Die Investitionen sind Teil der internationalen Wachstumsstrategie für die Marke MINI.

Globale Wachstumsstrategie: Ausbau der Fertigungskapazitäten

2013 fertigte die BMW Group in Summe 303.177 Fahrzeuge der Marke MINI. Das Produktionsvolumen in Oxford lag bei 175.986 Einheiten. Dazu kamen 125.559 Einheiten der Modelle Countryman und Paceman im Rahmen einer Auftragsfertigung bei MSF Graz, Österreich, sowie in Montagewerken in Asien.

Als einen weiteren wichtigen Schritt zur Umsetzung der globalen Wachstumsstrategie hat die BMW Group ihre Fertigungskapazitäten weiter ausgebaut. Da die Marke MINI substantiell wächst, benötigt die BMW Group zusätzliche externe Produktionskapazitäten über das MINI Werk Oxford hinaus. Die im Juli 2014 gestartete Auftragsfertigung des MINI Hatch bei VDL Nedcar im niederländischen Born verschafft dem weltweiten Produktionsnetzwerk der BMW Group eine höhere Flexibilität für andere Modelle.

Gabriel Pankow / Quelle: BMW