Ferdinand Dudenhöffer, Universität Düsseldorf

Ferdinand Dudenhöffer beklagt im Zusammenhang mit dem Mobilitätswandel Richtung E-Autos “Rumgedruckse” der politisch Verantwortlichen. Bild: dpa

Am Angebot an Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb liegt es laut Dudenhöffer nicht, dass die Verkaufszahlen solcher Angebote nicht voran kommen. Hier hätten die deutschen Autohersteller mit entsprechenden Plug-in-Hybriden ein ordentliches Programm auf die Räder gestellt. Betrachte man aber die Verkaufszahlen, treibe es einem die Blässe ins Gesicht.

Als Ursache hat der streitbare Autoexperte den hohen Preis im Verhältnis zu herkömmlich betriebenen Fahrzeugen ausgemacht. In Untersuchungen habe man festgestellt, dass Käufer bereit seien, bis zu 5.000 Euro mehr für ein Fahrzeug mit elektrifiziertem Antrieb zu zahlen. Dafür bekomme man aber einen Plug-in-Hybriden nicht. Die Mehrkosten für einen solchen Antrieb liegen bei 30 Prozent. Düster blickt Dudenhöffer angesichts der niedrigen Ölpreise auf die nahe Zukunft des E-Autos. Denn er rechnet nicht damit, dass bereits mit Sicht auf zwei, drei Jahre Öl wieder markant teurer wird: “Solange die Amerikaner Fracking erlauben, bleibt der Preos niedrig.”

Vor diesem Hintergrund würden nur klare politische Rahmenbedingungen der E-Mobilität weiter helfen. Hier vermisst der Autoexperte klare politische Rahmenbedingungen. Wenn man den Umbau der Mobilität wolle, dürfe man entsprechende Weichenstellungen nicht scheuen. Die derzeitige Politik bezeichnete er als “Rumgedruckse”.

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Frank Volk