Heinz Dürr

Der Dürr-Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Dürr hat zur Regelung der Erbnachfolge außerbörslich rund 193.000 Aktien veräußert. - Bild: Heinz und Heide Dürr Stiftung

In den vergangenen Tagen veräußerte Heinz Dürr, der 79-jährige Enkel des Unternehmensgründers, zur Regelung der Erbnachfolge außerbörslich rund 193.000 Aktien, wie das Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart mitteilte.

Derzeit hält Heinz Dürr 28,9 Prozent der Aktien an der Dürr AG. Davon entfallen 3,5 Prozent auf die Heinz und Heide Dürr Stiftung und 25,4 Prozent auf die Heinz Dürr GmbH. Langfristig wolle die Familie mit 25,1 Prozent am Unternehmen beteiligt bleiben, kündigte sie an.

Die Familie hatte bereits im Jahr 2011 beschlossen, die Stimmrechte der Familie künftig über einen Poolvertrag zwischen der Heinz Dürr GmbH und der Stiftung zu bündeln. “Durch diese Regelung wird sichergestellt, dass die Familie Heinz Dürr zusammen mit ihrer Stiftung weiterhin Ankeraktionär der Dürr AG bleibt”, sagte Heinz Dürr damals. In dem Zusammenhang hatte sich die Familie bereits 2011 von 250.000 Anteilen getrennt, um nicht die Schwelle von einem 30-Prozent-Anteil zu überschreiten, die ein Pflichtangebot an die anderen Aktionäre nach sich gezogen hätte.

Derzeit wird die Stiftung gerade von einer GmbH in eine gemeinnützige Stiftung gewandelt. Danach soll der Pool-Vertrag abgeschlossen werden.

Heinz Dürr hat drei Töchter. Tochter Alexandra ist ebenfalls im Aufsichtsrat vertreten. Ob die Anteile zur Ausbezahlung von Familienmitgliedern verkauft wurden, konnte ein Unternehmenssprecher nicht kommentieren.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke