Ralf Dieter

Ralf Dieter: "Wir sind sehr zuversichtlich, mit dem Schlussspurt im vierten Quartal unsere Jahresziele erreichen zu können." - Bild: Dürr

Das operative Ergebnis (EBIT) legte von Juli bis Ende September um elf Prozent auf 51,7 Millionen Euro zu, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilte. Die vor einigen Wochen angehobene Prognose bestätigte Dürr.

“Wir sind sehr zuversichtlich, mit dem Schlussspurt im vierten Quartal unsere Jahresziele erreichen zu können. Die Projektanfragen der Automobilindustrie sind weiterhin auf einem guten Niveau”, sagte Konzernchef Ralf Dieter laut Mitteilung. Er erwartet für den Rest des Jahres anziehende Umsätze. Bis zum Jahresende sollen die Erträge nach wie vor 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro erreichen. Nachdem Dürr in den ersten neun Monaten beim Betriebsergebnis die Marge von 6,8 auf 7,7 Prozent steigerte, könnte bis zum Jahresende “das obere Ende der Zielbandbreite” der anvisierten 7,5 bis 8,0 Prozent erreicht werden, hieß es.

Bestellungen werden im vierten Quartal anziehen

In den ersten neun Monaten ging der Auftragseingang um acht Prozent zurück auf 1,798 Milliarden Euro. Das war Dürr zufolge aber schon erwartet worden. Da die Bestellungen aber im vierten Quartal anziehen sollen, will Dürr die angestrebte Bandbreite von 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro bis zum Jahresende “sicher erreichen”. Die Aufträge aus den Schwellenländern stiegen um fünf Prozent, sie machen mehr als die Hälfte der eingegangenen Bestellungen aus. Dabei legten vor allem China und Brasilien zu. Der europäische Markt war hingegen rückläufig.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 3,4 Prozent auf 614,4 Millionen Euro. Unter dem Strich erlöste Dürr 35,2 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 27,3 Millionen Euro.

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dpa/Guido Kruschke