Ralf Dieter

Ralf Dieter: Dürr macht mit rund 80 Prozent des Umsatzes den größten Teil seiner Geschäfte mit der Autoindustrie. - Bild: Dürr

Der Lackieranlagenspezialist rechnet Angaben vom Mittwoch zufolge nun mit einem Umsatzplus von 30 Prozent auf rund 1,65 Milliarden Euro. Zuvor war das Unternehmen davon ausgegangen, dass die Erlöse im laufenden Jahr um 15 Prozent zulegen (2010: 1,26 Milliarden Euro). Die Autobauer stecken dank des wieder brummenden Absatzes nach der Krise derzeit verstärkt Geld in den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten und die Modernisierung ihrer Werke.

Die Auftragsbücher von Dürr füllen sich seit Monaten zusehends. Das Unternehmen macht mit rund 80 Prozent des Umsatzes den größten Teil seiner Geschäfte mit der Autoindustrie. Bereits der Jahresstart war dem Anlagenbauer deutlich besser gelungen als 2010.

Im ersten Quartal 2011 fuhr das Unternehmen nach Steuern einen Gewinn von 1,8 Millionen Euro ein (Vorjahresquartal: minus 10,4 Millionen Euro). Der Umsatz hatte um 55,7 Prozent auf 358,6 Millionen Euro zugelegt. Die Zahlen für das zweite Quartal legt Dürr am 4. August vor.

dpa/Guido Kruschke