Rotationstauchverfahren RoDip von Dürr. - Foto: Dürr Systems GmbH.

Rotationstauchverfahren RoDip von Dürr. - Foto: Dürr Systems GmbH.

Von der Anlagentechnik über die Lackapplikation bis zu den Steuerungssystemen ? mit Ausnahme des Gebäudes liefert Dürr die komplette Lackiererei für SVW. Da das Thema Umwelt auch in China immer mehr an Bedeutung gewinnt, setzt SVW in Nanjing auf den EcoDryScrubber. Die innovative Trockenabscheidung von nassem Overspray reduziert durch Umluftführung den Energieverbrauch im Vergleich zu konventionellen Lackierkabinen um bis zu 60%. Weiterhin wird durch den Verzicht auf die Nassabscheidung kein Frischwasser benötigt ? ebenso wenig wie Koagulierungschemikalien. Mit der Linie in Nanjing bringt es die zukunfts-weisende EcoDryScrubber-Technologie bereits auf 33 Einsätze auf vier Kontinenten.

In der Vorbehandlung und der kathodischen Tauchlackierung kommt das Rotationstauchverfahren RoDip zum Einsatz, mit dem weltweit schon mehr als 18 Mio. Karossen lackiert wurden. Dabei optimiert die Rotation der gesamten Karosserie im Becken den Prozess des Eintauchens, Flutens und Abtropfens.

Vor dem Auftrag von Grund- und Decklack wird die Außenhaut der Karossen von zwei Robotern des Typs EcoRS 60 mit Schwertbürsten gereinigt. 24 Lackierroboter des Typs EcoRP L133 sorgen für die vollautomatische Innen- und Außenlackierung. Auch das Öffnen der Hauben und Türen für die Innenlackierung erfolgt vollautomatisch mit Robotern von Dürr, ebenso wie die Schichtdickenmessung in der Decklacklinie. Der im Grundlack eingesetzte Linear-Farbwechsler EcoLCC minimiert die Lackverluste beim Farbwechsel entscheidend.

Die UBS-Linie bestückt Dürr mit 4 Roboterstationen mit insgesamt 14 EcoRS-Robotern und der Applikationstechnik für automatische Nahtab-dichtung, Unterbodenschutz und Schweller-Beschichtung. Ein solcher Roboter erledigt auch den Einbau der Dachverstärkungsdämpfungen in einer Klebestation.

Die neue Lackiererei ? ausgelegt für einen füllerlosen Prozess und den Einsatz von Wasserlack ? ist für 31 Einheiten pro Stunde konzipiert. Be-rücksichtigt wird aber bereits die Möglichkeit einer späteren Kapazitätser-weiterung auf den doppelten Ausstoß. Teile der Anlagentechnik wie die Vorbehandlung und die KTL sind bereits auf 62 Fahrzeuge in der Stunde ausgerichtet.

Im Oktober 2011 wird diese besonders effiziente Lackiererei mit ausge-sprochen günstigen Betriebskosten ihren Betrieb aufnehmen. Dann wer-den dort Mittelklassemodelle von Volkswagen und Skoda lackiert