Tesla breit

Teure Aufbauphase: hoher Entwicklungs- und Vertriebsaufwendungen schlugen für Tesla mit einem Minus von 35 Mio. Dollar im ersten Quartal zu Buche. Bild: Tesla

Im ersten Quartal des Vorjahres hatte der E-Auto-Pionier noch 11 Millionen Dollar verdient. Seither hat Tesla allerdings ganz erheblich in den Ausbau des Vertriebsnetzes und die Entwicklung investiert. Tesla musste sowohl Geld in die Hand nehmen für den Verkaufsstart seiner Elektrolimousine Model S in China, als auch für Arbeiten am Model X. Das Elektro-SUV soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Überdies treibt Firmenchef Musk seinen Plan einer gigantischen Batteriefabrik in den USA voran; der Bau soll noch in diesem Jahr beginnen. “2014 ist bereits ein sehr geschäftiges Jahr”, erklärte Musk in einem Brief an seine Aktionäre. Die Aktie fiel nachbörslich um 8 Prozent.

Der Umsatz verbesserte sich um 10 Prozent auf 620 Millionen Dollar. Tesla lieferte im Quartal 6.457 Model S aus; damit verfehlte das Unternehmen allerdings den Rekord aus dem direkt vorangegangenen Quartal von 6.892. Grund war, dass viele Autos noch unterwegs auf dem Schiff zu den Kunden in China oder Europa sind. Im Gesamtjahr will Tesla aber weiterhin mehr als 35.000 Fahrzeuge ausliefern. In Deutschland wird das Model S seit vergangenem Jahr verkauft.

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dpa/fv