Die Arbeitnehmervertreter von Jaguar Land Rover empfehlen der Belegschaft einstimmig die Annahme dieses Tarifabschlusses, der den Erhalt bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze vorsieht. Stimmt die Belegschaft in den nächsten Wochen dem Abschluss zu, wird Jaguar Land Rover drei britische Werke ? in Castle Bromwich, Solihull und Halewood ? für den Bau von Fahrzeugen der Marken Jaguar und Land Rover erhalten. Zur Steigerung der weltweiten Absatzzahlen plant Jaguar Land Rover Milliardeninvestitionen in neue Modelle und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Dadurch werden im nächsten Jahrzehnt tausende neue Arbeitsplätze in Großbritannien entstehen.

“Das ist ein Sieg für alle Beteiligten,” so Dr. Ralf Speth, CEO von Jaguar Land Rover. “Wir haben für das Wachstum unserer Marken und den weltweiten Erfolg unserer Produkte ambitionierte Pläne, die wir dank dieser Einigung jetzt beschleunigt umsetzen können.

“Von diesem Tarifabschluss profitieren unsere Mitarbeiter und das Unternehmen gleichermaßen, und wir können jetzt gemeinsam die Marken Jaguar und Land Rover in eine noch vielversprechendere Zukunft führen,” so Dr. Speth weiter. “In einem ersten Schritt haben wir bereits mit der Einstellung von insgesamt 1500 neuen Mitarbeitern für unser prämiertes Werk Halewood in Liverpool begonnen, wo der neue Range Rover Evoque gebaut wird.

“Nach der Rezession, in der unsere Muttergesellschaft Tata ebenso wie unsere Belegschaft Opfer gebracht hat, zeichnet sich jetzt eine deutliche Wende zum Besseren ab. Somit werden alle Beteiligten ? unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und die Tata-Aktionäre ? von dieser Tarifeinigung profitieren. Für Jaguar Land Rover bricht damit in der Tat eine neue Ära an.”

Der Tarifabschluss sieht unter anderem eine Lohnerhöhung um 5% im diesem November und eine weitere Erhöhung um mindestens 3% im November 2011 vor. Für Neueinstellungen wurden zur Steigerung der Flexibilität niedrigere Einstiegslöhne sowie niedrigere Schichtzuschläge festgeschrieben. Die Stammbelegschaft ist davon nicht betroffen. Vorgesehen ist auch eine Ausweitung der leistungsabhängigen Bezahlung für Angestellte.