Soll die optische Vorlage für den ersten rein elektrischen Jaguar liefern: das 2010 gezeigte

Soll die optische Vorlage für den ersten rein elektrischen Jaguar liefern: das 2010 gezeigte Concept-Car C-X75. Bild: jaguar

Wie Autocar unter Berufung auf JLR-Kreise schreibt, seien die Pläne für das Auto bereits weit gediehen. Konkret ist die Rede davon, dass der erste rein elektrische Jaguar mit hochintegriertem Radnabenantrieb kommen könnte. Bei Jaguar wie auch Konzernmutter Tata habe man dessen Einsatz bereits intensiv besprochen. Besprochen ist offenbar auch die Optik. So soll sich der E-Jaguar im Design stark an das 2010 gezeigte Concept-Car C-X75 anlehnen. Dabei soll die Sportflunder auf derselben Architektur gebaut werden wie das Kompaktmodell XE und das Jaguar SUV F-Pace. Preislich soll der Stromer in der Region knapp über 90.000 US-Dollar rangieren. Bereits beschlossene Sache sei, dass das Autos als seriennahes Concept-Car bei der Motor Show in Paris im Oktober 2016 gezeigt wird. Kommt ein solches Auto, dürfte es bei Magna in Graz gebaut werden, meint IHS Automotive.

Von der technischen Seite interessant ist der möglicherweise kommende Radnabenantrieb. Durch die jeweils in den Rädern intergrierten Motoren wird die Flexibilität des Antriebs erhöht. Zum einen gibt es die Möglichkeit einer separaten Drehzahl- und Drehrichtungsregelung, bei der jedes Rad so viel Drehmoment erhält, wie für die entsprechende Fahrsituation erforderlich ist. Zum anderen fallen die Gelenkwellen weg. Zudem werden mechanische Übertragungsverluste reduziert, je näher der Motor am Rad sitzt. Die Motoren leiten ihr Drehmoment mit minimalen Verlusten an die Räder weiter. Daraus folgt ein höherer Wirkungsgrad des Antriebs und ein deutlich direkteres Ansprechverhalten. Derzeit entwickelt eine Reihe namhafter Zulieferer an den Technologie, unter anderem Schaeffler. Nachteil: die Antriebe gelten für Autos als kompliziert und teuer.

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fv