Hingucker auf dem Stand von Mercedes in Guangzhou war der GLC, strategisch wichtiger die

Hingucker auf dem Stand von Mercedes in Guangzhou war der GLC, strategisch wichtiger die Bekanntmachung zur Offensive bei den Plug-in-Hybriden. Bild: Daimler

Auf dem weltgrößten Automobilmarkt China wird Mercedes-Benz das Jahr 2015 wieder mit einem Rekordergebnis abschließen: In den ersten zehn Monaten stiegen die Verkäufe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 32 Prozent. Erstmals wurden rund 300.000 Fahrzeuge mit dem Stern verkauft. „Diesen Erfolg verdanken wir vor allem der C-Klasse und unseren SUV-Modellen“, so Nicholas Speeks, Präsident und CEO von Beijing Mercedes-Benz Sales Service auf der Messe in Guangzhou.

Zu den wichtigsten Mercedes-Neuheiten in China zählt der lokal produzierte GLC, der die Nachfolge des GLK antritt. Seit Jahresbeginn verzeichnen die SUVs in China eine Absatzsteigerung von rund 41 Prozent. Maßgeblichen Anteil hieran haben der scheidende GLK und der GLA. Das neue Mid-Size SUV GLC bringe alle Voraussetzungen mit, um den Erfolg auszubauen, zeigen sich die Mercedes-Verantwortlichen überzeugt.

Von strategisch noch höherer Bedeutung als das Einzelmodell ist freilich die Hybridoffensive, die dem Autobauer in den kommenden Jahren ein Extraschub beim Absatz bescheren soll: Bis 2017 bringt das Unternehmen insgesamt zehn Plug-In Hybrid Modelle auf den Markt. Den Anfang auf dem chinesischen Markt machen die Langversionen des S 500 e und des C 350 e, die ab sofort in den Showrooms stehen.
Dabei fällt der Langversion des C350e die Pionierrolle zu, als erstes erster Plug-In Hybrid von Mercedes lokal in China produziert zu werden. Der Hersteller verspricht für die Limousine Fahrleistungen eines Sportwagens mit einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 31 Kilometern. Der Vierzylinder-Ottomotor stellt im Verbund mit einem Elektromotor eine Systemleistung von 205 kW (279 PS) und ein Systemdrehmoment von 600 Nm bereit.

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fv