| von Andreas Karius

Rund um den Globus entstehen aktuell Elektro-Hubs für die Fertigung von E-Fahrzeugen und Batterien. Bis 2022 will Mercedes-Benz sein gesamtes Portfolio elektrifizieren und in jeder Mercedes-Baureihe mindestens eine elektrifizierte Alternative anbieten. Geplant sind mehr als 50 elektrifizierte Fahrzeugvarianten. Dazu will Mercedes-Benz die Entwicklung von Plug-in-Hybriden und die Einführung von 48-Volt-Systemen vorantreiben. Von den mehr als 50 elektrifizierten Fahrzeugen sollen mehr als zehn Modelle reine Elektro-Pkw sein – in allen Segmenten, vom smart bis zum großen SUV.

Der Autobauer hat angekündigt, in den nächsten Jahren zehn Milliarden Euro in den Ausbau seiner Elektroflotte und zusätzlich rund eine Milliarde Euro in einen globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks zu investieren. So soll ein globaler Batterie-Produktionsverbund entstehen, der aktuell fünf Batteriefabriken auf drei Kontinenten umfasst.

„Unsere Elektrofahrzeuge bauen wir an sechs Standorten auf drei Kontinenten. Batterien sind dabei eine Schlüsselkomponente und das Herz des E-Autos. Deshalb bauen wir unsere Batterien selbst, und zwar in direkter Nähe zu unseren Fahrzeugwerken", so Mercedes-Produktionsvorstand Markus Schäfer.

Während im smart Werk Hambach im Jahr 2017 mit dem fortwo Coupé und dem Cabrio bereits die vierte Generation von Elektrofahrzeugen der Stadtflitzer angelaufen ist, wird das erste Elektrofahrzeug der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ im Mercedes-Benz Werk Bremen vom Band laufen. Produktionsstart des EQC, einem vollelektrischen SUV, ist im Jahr 2019.

Kurz darauf wird der EQC auch bei BBAC, dem Joint Venture von Daimler und BAIC vom Band laufen. Weitere Standorte für EQ-Modelle sind die Mercedes-Benz Werke Rastatt, Sindelfingen und Tuscaloosa (USA), wo die Modellpalette um jeweils Elektrofahrzeuge der Kompaktklasse, der Ober- und Luxusklasse beziehungsweise im SUV-Segment erweitert wird.