Stefan Wolf

Dr. Stefan Wolf: Durch die starken Investitionen der Vorjahre und unsere Kompetenzen in der Entwicklung verfügen wir über eine volle Produkt-Pipeline, um langfristig profitabel zu wachsen. - Bild: ElringKlinger

ElringKlinger profitierte im Geschäftsjahr 2010 von der rasanten Erholung der Fahrzeugmärkte und konnte das Ergebnis nach Steuern auf 65,6 (33,2) Millionen Euro fast verdoppeln. Auf dieser Grundlage beschlossen die Aktionäre mit 99,99 Prozent der Stimmen eine Dividende in Höhe von 0,35 (0,20) Euro. Mit einer Ausschüttungssumme von insgesamt 22,2 (11,5) Millionen Euro werden die Aktionäre am Unternehmenserfolg beteiligt. Bezogen auf den Jahresüberschuss der ElringKlinger AG in Höhe von 36,5 Millionen Euro beträgt die Ausschüttungsquote 60,8 Prozent. Die Anfang Oktober 2010 platzierten neuen Aktien der ElringKlinger AG sind dabei ab dem 1. Januar 2010 gewinnberechtigt.

Im Stuttgarter Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle zog der Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Wolf vor 700 anwesenden Aktionären und Gästen ein positives Resümee über das vergangene Geschäftsjahr 2010: “Nicht nur die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, sondern auch die von ElringKlinger stellte sich überaus positiv dar. Dabei konnte sich ElringKlinger deutlich besser entwickeln als die Automobilmärkte”, so Wolf. ElringKlinger hatte 2010 den Umsatz um 37,4 Prozent auf 795,7 Millionen Euro gesteigert und dabei ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von 106,7 (63,3) Millionen Euro erreicht.

Positiver Geschäftsverlauf auch für 2011 erwartet

Wolf blickte nach einem guten Start ins Jahr 2011 optimistisch auf den weiteren Geschäftsverlauf. Der ElringKlinger- Konzern hat sich im ersten Quartal 2011 von den Auswirkungen der Absatzkrise der internationalen Fahrzeugindustrie weiter erholt. Die Umsätze konnten um 33,8 Prozent auf 244,5 (182,7) Millionen Euro, das operative Ergebnis der Gruppe um 39,7 Prozent auf 32,7 (23,4) Millionen Euro gesteigert werden. Im Gesamtjahr 2011 soll der Umsatz organisch um 5 bis 7 Prozent wachsen. Weitere 50 Millionen Euro wird der akquirierte Bereich Statische Flachdichtungen der Freudenberg Gruppe beitragen. Das Konzern-EBIT soll um 15 bis 25 Prozent steigen.

Die jüngst im Mai 2011 vollzogene mehrheitliche Übernahme des Schweizer Abgasspezialisten Hug soll im laufenden Geschäftsjahr zusätzliche rund 30 Millionen Euro zu den Konzernumsatzerlösen beisteuern. Die operative Marge bei Hug liegt derzeit im mittleren einstelligen Prozentbereich.

“Durch die starken Investitionen der Vorjahre und unsere Kompetenzen in der Entwicklung verfügen wir über eine volle Produkt-Pipeline, um langfristig profitabel zu wachsen”, so Wolf. “Egal ob Verbrennungsmotor, Hybrid oder E- Mobility – wir sind mit unseren Produkten dabei und können technisch anspruchsvolle Beiträge leisten.”

dpa-AFX/Guido Kruschke