ElringKlinger Fertigung

Der Autozulieferer ElringKlinger rechnet in den nächsten Jahren mit immer besseren Margen. - Bild: ElringKlinger

Nicht nur in diesem Jahr, sondern auch für 2014 und darüber hinaus rechnet der Konzern bei steigendem Umsatz mit immer besseren Margen. Während die Erlöse jährlich um fünf bis sieben Prozent zulegen dürften, soll sich der Gewinn vor Zinsen und Steuern “überproportional entwickeln”, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Dabei setzt ElringKlinger neben der Elektromobilität auf eine gute Entwicklung der zugekauften Geschäftsbereiche.

Zulieferer sieht Wachstum in USA und Asien

2012 hatten die neuen Sparten, zu denen der Schweizer Abgasreiniger Hug, die Hummel-Formen-Gruppe oder die ehemaligen Freudenberg-Gesellschaften zählen, 98 Millionen Euro zum Umsatz beigesteuert. Allerdings machten die Töchter zusammen noch 4,2 Millionen Euro Verlust. Sparen will ElringKlinger vor allem in Frankreich, wo Stellen gestrichen werden sollen. Wachstum versprechen die Märkte in den USA und Asien.

Gewinn bleibt unter den Erwartungen

Im vergangenen Jahr war der Konzern, wie bereits Anfang März nach vorläufigen Zahlen mitgeteilt, beim Gewinn hinter den hauseigenen Erwartungen zurückgeblieben. Vor Zinsen und Steuern sank das Ergebnis um knapp neun Prozent auf 136 Millionen Euro. Prognostiziert waren 145 bis 150 Millionen. Unter dem Strich sank der Gewinn um knapp zehn Prozent auf 85,9 Millionen Euro. Dagegen legte der Umsatz mit plus 9 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro stärker als erwartet zu.

Für das laufende Jahr hatte ElringKlinger bereits steigende Gewinne und Umsätze in Aussicht gestellt. Vergangene Woche hatte das Management außerdem eine Dividendenerhöhung um gut zwölf Prozent auf 0,45 Euro je Aktie vorgeschlagen.

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dpa/Guido Kruschke