ElringKlinger

Trotz eines erwartungsgemäß verhaltenen Jahresauftakts beim Umsatz in Europa und Asien sowie beim Ergebnis zeigte sich die Auftragslage des ElringKlinger-Konzerns in den ersten drei Monaten 2019 durchaus robust. Bild: ElringKlinger

Der Autozulieferer Elringklinger hat im ersten Quartal trotz eines überraschenden Umsatzanstiegs einen Verlust verzeichnet. Gestiegene Rohstoffpreise, hohe Abschreibungen und Kosten in Nordamerika belasteten den Hersteller von Kunststoffgehäusen und Dichtungen. Am Ausblick für das Gesamtjahr hält der Konzern aber fest, setzt dabei aber auf eine Verbesserung in den kommenden Quartalen. Zudem sollen die Kosteneinsparungen verschärft werden.

Der Umsatz stieg dank starker Geschäfte in Nordamerika in den drei Monaten gegen den Markttrend um 2,4 Prozent auf 441,1 Millionen Euro. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach dagegen laut Mitteilung um 83 Prozent auf 6,4 Millionen Euro ein. Unter dem Strich fiel sogar ein Fehlbetrag von 1,5 Millionen Euro an. Im Vorjahr hatte die Elringklinger AG noch 25,7 Millionen Euro verdient. Darin war aber auch ein Ertrag aus dem Verkauf eines Teilkonzerns enthalten.

"Mit dem Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden", sagte CEO Stefan Wolf laut Mitteilung. "Wir setzen unsere Optimierungsmaßnahmen weiter entschlossen um, um die geplanten Verbesserungseffekte zu realisieren, und haben die internen Kosteneinsparungen noch einmal verschärft", so der Manager.