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Toyota war in den späten Neunzigerjahren zwar der Pionier auf dem Feld des Hybridantriebs, beim Einstieg in voll elektrische Antriebe war der Autohersteller jedoch vergleichsweise spät dran. Bild: Toyota

| von Jennifer Kallweit

Die beiden japanischen Unternehmen Panasonic und Toyota wollen ein Gemeinschaftsunternehmen für prismatische Batterien aufbauen. Panasonic liefert bereits Lithium-Ionen-Batterien an Toyota, so auch für das Plug-in-Modell Prius. Mit der Zusammenarbeit vertiefen die Unternehmen ihre Beziehung weiter: Panasonic und Toyota haben seit 1996 ein Joint Venture namens „Primearth EV Energy Co.“, das Lithium-Ionen- und Nickel-Metallhydrid-Batterien für weitere Toyota-Modelle herstellt. An Primearth hält Toyota 80,5 Prozent, während Panasonic den restlichen Anteil besitzt.

Der nächste geplante Schritt mit Panasonic kommt nicht ungelegen. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz, wo die beiden Unternehmen ihr neues Unterfangen der Öffentlichkeit vorstellten, verkündete Toyota-Präsident Akio Toyoda neue strategische Pläne: Bis zum Jahr 2030 sollen Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektrofahrzeuge die Hälfte des globalen Absatzes ausmachen. Insgesamt wären das rund 5,5 Millionen Fahrzeuge, wovon wiederum 4,5 Millionen als Hybrid- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge abgesetzt werden sollen. Die übrigen eine Million Autos werden nach den Plänen des Toyota-CEOs entweder voll elektrisch angetrieben oder mit Brennstoffzellen ausgestattet sein. 

Toyota gilt seit den späten 1990er Jahren als Pionier in der Hybridtechnologie, hinkt bei der Einführung von reinen Elektroautos dem Wettbewerb aber hinterher.