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Die US-Untersuchungsbehörde NTSB hat einen mehr als 500 Seiten umfassenden Bericht zu dem Unfall vorgelegt, bei dem im vergangenen Jahr ein Tesla-Fahrer ums Leben gekommen war. Bild: Norio Nakayama/Wikipedia

Daten des Fahrzeugs zeigten, dass der 40-jährige mehrfach aufgefordert worden sei, die Hände wieder auf das Lenkrad zu legen, so die Behörde. Der Mann war Anfang Mai 2016 ums Leben gekommen, als sein von Teslas Fahrassistenzsystem "Autopilot" gesteuertes Auto unter einen querenden Lastwagen-Anhänger raste.

Nach Tesla-Angaben hielt die Software die weiße Seitenwand des Anhängers für ein hochhängendes Autobahnschild. Der Konzern betont stets, "Autopilot" sei nur ein Fahrassistenzsystem und mache die Teslas nicht zu komplett selbstfahrenden Autos. Deshalb müssten die Fahrer stets den Überblick und die Hände am Steuer behalten. Einige Tesla-Besitzer ignorierten das jedoch und veröffentlichten sogar Videos, in denen sie die Steuerung ihrer Autos komplett der Software überlassen.

Die mehr als 500 Seiten, die von der NTSB in der Nacht zum Dienstag veröffentlicht wurden, enthalten die zusammengetragenen Ermittlungsunterlagen. Schlussfolgerungen zur Ursache des Unfalls wird die Behörde erst später vorlegen. Die NTSB hatte - genauso wie die Straßenverkehrsbehörde NHTSA - bereits erklärt, dass der "Autopilot" wie von Tesla beschrieben funktioniert habe. Das System soll unter anderem Spur und Abstand zum vorderen Fahrzeug halten.

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