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In Betrieb genommen wurden die Ladestationen gemeinsam mit Ionity - ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW, Daimler, Ford und VW - und der Firma ‚Tank und Rast’. Ionity will bis Ende kommenden Jahres 400 Ladestationen für Elektroautos entlang von Autobahnen in 23 Ländern in Europa aufbauen. Bild: Ionity

| von Tino Böhler

In Sachsen sind die ersten Schnellladestationen für Elektroautos an der Autobahn-Raststätte ‚Dresdner Tor’ in Betrieb gegangen. Die acht Ladestellen mit einer Leistung bis zu 350 kW könnten die Ladezeit erheblich verkürzen, teilte Volkswagen Sachsen am Dienstag (11. Juni 2019) mit.

Üblich seien Ladesäulen mit einer Leistung von 50 kW. Ihre volle Wirkung könnten die Schnelllader aber nur bei den dafür ausgelegten und mit entsprechenden Batterien ausgestatteten Elektroautos entfalten. Dann soll die Ladezeit künftig lediglich nur noch 8 min betragen.

Insgesamt soll es an den Raststätten am ‚Dresdner Tor’ künftig zwölf solcher Ladepunkte geben. Eine Tankladung kostet den Angaben zufolge pauschal acht Euro. „Neben bezahlbaren E-Modellen mit einer guten Reichweite ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur ein entscheidender Faktor, sich für ein Elektroauto zu entscheiden“, so Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik bei Volkswagen Sachsen.

In Betrieb genommen wurden die Ladestationen gemeinsam mit Ionity - ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW, Daimler, Ford und VW - und der Firma ‚Tank und Rast’. Ionity will bis Ende kommenden Jahres 400 Ladestationen für Elektroautos entlang von Autobahnen in 23 Ländern in Europa aufbauen.