BMW Mini Cooper S

BMW mit der Marke Mini verzeichnete unter den deutschen Marken im April in der EU die höchsten Zuwachsraten beim Absatz. Bild: BMW

Wie die am Dienstag (19. Mai) vom europäischen Herstellerverband ACEA vorgelegten Zahlen zeigen, fiel das Wachstum auch im April sehr robust aus, hat aber im Vergleich zu den Vormonaten einen Gang herunter geschalten. Mit knapp 1,17 Millionen Fahrzeugen seien in der Europäischen Union 6,9 Prozent mehr abgesetzt worden als im entsprechenden Vorjahresmonat. Damit stieg der Absatz den 20. Monat in Folge. Im März hatte das Plus noch bei 10,6 Prozent gelegen.

Zwar wurden im April in allen größeren Märkten mehr Autos losgeschlagen. Allerdings konnte lediglich Italien (+24,2%) stärker als der Markt wachsen. In Deutschland (+6,3%), Großbritannien (+5,1%), Spanien (+3,2%) und Frankreich (+2,3%) fiel das Plus hingegen unterdurchschnittlich aus. Mit Blick auf die ersten vier Monate verzeichnen unter den großen Märkten Spanien (+23,9 %), Italien (+16,2 %), UK (+6,4 %), Deutschland (+6,4 %) und Frankreich (+5,6 %) die höchsten Zuwachsraten. Bis einschließlich April wurden in der EU 4,695 Millionen Autos verkauft, 8,2 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Unter den deutschen Herstellern legte BMW (+11,9%) am kräftigsten zu. Auch Daimler (+8,0%) erreichte ein über dem Marktwachstum liegendes Absatzplus. Volkswagen (+5,6%) musste sich hingegen mit einer unterdurchschnittlichen Entwicklung zufriedengeben.

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dpa/fv