Gebäude mit Osram-Schriftzug

Der Osram-Übernahme durch AMS steht seitens der EU-Wettbewerbshüter nichts mehr im Weg. Bild: Osram

| von Werner Beutnagel

Die Transaktion, mit der AMS seinen Anteil an Osram auf 69 Prozent aufstockt, soll den Österreichern zufolge nun am 9. Juli vollzogen werden.

Die EU-Kommission begründet ihre Entscheidung damit, dass es zahlreiche Wettbewerber gebe, die Alternativen zu den Produkten der beiden Unternehmen anböten. Auch unterstütze die Mehrheit der Marktteilnehmer, die von der EU-Kommission befragt worden seien, den Deal oder sei davon nicht betroffen. Zudem hätten beide Unternehmen zusammengenommen nur geringe bis moderate Marktanteile für bestimmte Lichtsensoren und Laserdioden, in denen sich ihre Angebote überschneiden. Aus Verbrauchersicht ersetzten sich die entsprechenden Produkte in den meisten Fällen nicht gegenseitig.

AMS hatte sich nach langem Ringen Ende 2019 die Mehrheit an Osram gesichert. Erst das zweite Übernahmeangebot des kleineren, aber profitableren österreichischen Unternehmens erreichte die angestrebte Annahmequote. Besonders die Arbeitnehmerseite bei Osram hatte bis zuletzt Widerstand geleistet. Sie befürchtet, dass Osram von AMS zerschlagen werden könnte.

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