EU-Kommission

Die EU-Kommission plant den großen Schub für Elektroautos und die dafür nötigen Batterien. Bild: Pixabay

Einen entsprechenden Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestätigte EU-Energiekommissar Maros Sefcovic am Mittwoch (12. Oktober) aber noch nicht. Erst in November werde man "ehrgeizige Vorschläge" vorlegen. Man prüfe mehrere Optionen, sagte Sefcovic auf die Frage nach einer Quote oder anderen Mitteln zur Förderung der Elektromobilität. "Wir wollen saubere Fahrzeuge - Fahrzeuge ohne Emissionen - voranbringen", betonte er. Die Industrie rufe nach flexiblen Lösungen. Erwogen werde unter anderem ein System, bei dem Hersteller Pluspunkte für Fahrzeuge mit wenig oder gar keinen Emissionen auf den Markt bringen. Noch prüfe man mögliche Auswirkungen. "Wir wollen das richtig machen." Er sagte aber auch, Studien gingen von einem Anteil von 25 Prozent Elektrofahrzeugen bereits 2025 aus.

Die FAZ berichtete, zu den für November angekündigten Plänen zähle die E-Quote. Dies solle ein klares Signal an den Markt werden. Die Quote solle für jeden einzelnen Hersteller gelten. Unabhängig davon sollten Hersteller verpflichtet werden, den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen zwischen 2021 und 2030 um ein Drittel zu verringern. Momentan gilt für die Vorgabe, den CO2-Ausstoß bis 2021 im Durchschnitt auf 95 Gramm je Kilometer zu senken.