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Wegen illegaler AbsprachenB hat die EU Bußgelder gegen vier Autozulieferer verhängt. - Bild: EU

Den Löwenanteil muss der japanische Konzern Yazaki mit 125,3 Millionen Euro berappen, auf den deutschen Zulieferer Leoni entfällt ein vergleichsweise geringer Betrag von 1,38 Millionen Euro. Das entschied die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel. Auch gegen die Zulieferer SYS (vier Millionen Euro) und Furukawa (11,05 Millionen Euro) wurden Bußgelder verhängt.

“Die vom Kartell betroffenen Kfz-Teile wurden an Toyota, Honda, Nissan und Renault verkauft”, sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. “Dies gilt auch für in Europa hergestellte Wagen.” Mit ihrem Kartell hätten sie womöglich auch die Endpreise der Autos in die Höhe getrieben.

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dpa/Guido Kruschke