Zentrale von ZF in Friedrichshafen

Der Mega-Deal zwischen ZF und TRW hat nun auch die EU-Hürde in Brüssel genommen. Allerdings unter Auflagen. Bild: ZF

Bereits vor einigen Tagen hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf EU-Kreise gemeldet, dass es wohl grünes Licht für die 13,5 Milliarden schwere Übernahme geben wird, das allerdings unter weiteren Auflagen. So ist es nun gekommen. Offenbar haben die Wettbewerbshüter eine zu große Überlappung im Bereich der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Fahrwerk-Komponenten gesehen, da ZF in diesem stark sehr stark aufgestellt ist. Für ZF ist der Verkauf der TRW-Sparte kein Problem, im Fokus der Übernahme steht für die Friedrichshafener die Elektronik-Kompetenz der US-Amerikaner im Bereich des automatisierten Fahrens und bei Assistenzsystemen.

Mit der Zusage aus Brüssel hat die Megaübernahme zwar eine wichtige, aber noch nicht alle Hürden genommen. ZF-Chef Stefan Sommer sagte bei der Bilanzpressekonferenz am Dienstag (10. März), dass er damit rechnet, dass das bürokartisch-rechtliche Prozedere um die Übernahme bis Mitte des Jahres abgeschlossen ist. Mit einem Scheitern rechnet er nicht.

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fv