Stefan Sommer

Stefan Sommer: "Wir werden 2013 weiter wachsen ? allerdings weniger dynamisch als in den Vorjahren." - Bild: dpa

“Die schwache Marktentwicklung in Europa und bei der Windenergie können wir nicht völlig in den Überseemärkten ausgleichen”, sagte ZF-Chef Stefan Sommer am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in Stuttgart. Für das wenig dynamisch angelaufene Jahr 2013 erwartet ZF eine Stabilisierung und vor allem im ersten Halbjahr nur moderate Zuwachsraten. Nach einem Plus von 12 Prozent im vergangenen Jahr werde der Umsatz aber immerhin noch um zehn Prozent oder rund 1,5 Milliarden Euro steigen.

Schwache Marktentwicklung in Europa

2012 hatte der Umsatz auf 17,4 Milliarden Euro zugelegt. Der operative Gewinn war allerdings um 19 Prozent auf 687 Millionen Euro eingebrochen. Höhere Produktionskapazitäten sowie wegen der schwankenden Nachfrage unter- oder überausgelastete Werke hätten Mehrkosten verursacht, sagte Finanzchef Konstantin Sauer. Hinzu kämen Ausgaben im Zusammenhang mit der Übernahme der Gusstechnik-Aktivitäten sowie die schwierige Lage im Markt für Windkraft.

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dpa/ZF/Guido Kruschke