Der Absatz in Großbritannien und Spanien nahm besonders deutlich zu. In Frankreich, Deutschland und

Der Absatz in Großbritannien und Spanien nahm besonders deutlich zu. In Frankreich, Deutschland und Italien entwickelten sich die Verkäufe hingegen unterdurchschnittlich. (Bild: mirpic - Fotolia.com)

In der Europäischen Union wurden im März knapp 1,5 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen und damit 10,6 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Branchenverband Acea am Dienstag mitteilte. Im ersten Quartal legte der Absatz insgesamt um 8,4 Prozent auf rund 3,2 Millionen Fahrzeuge zu. Unter den deutschen Herstellern stach der Volkswagen-Konzern mit einem Plus von 8,6 Prozent hervor. Daimler (+5,6%) und BMW (+5,7%) konnten da nicht ganz mithalten. Die Opel-Mutter General Motors verzeichnete ein Absatzplus von 7,2 Prozent – die lange Zeit angeschlagene Tochter schaffte ein Verkaufsplus von 15,3 Prozent.

Positiv auch die Zahlen bei der kriselnden Europa-Tochter von Ford. Der US-Hersteller verzeichnete einen Zuwachs von rund 11 Prozent. Wie Barb Samardzich, COO Ford Europa sagte, sei der Hersteller für die weitere Entwicklung vorsichtig optimistisch. Europa erhole sich schneller als erwartet.

Stefan Bratzel, Leiter Center of Automotive Management, sieht den Europäischen Automarkt in einer langsamen Aufschwungphase. Das Absatzplus von 8 ,4 Prozent für das erste Quartal sei mehr als das Institut erwartet habe. Bratzel warnt aber: “Die Märkte sind jedoch nach wie vor labil.” Besondere Risiken sieht der Marktexperte im politischen Konflikt mit Russland.

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dpa/Marina Reindl