Pkw Neuzulassungen (ACEA)

Pkw-Neuzulassungen in der EU. - Grafik: ACEAZum Vergößern klicken!

Wie der europäische Branchenverband ACEA mitteilte, seien die Verkaufszahlen in allen bedeutenden Märkten gesunken. Von Januar bis Juni sei ein Minus von 2,1 Prozent auf insgesamt 7,12 Millionen Fahrzeuge verzeichnet worden. Am zurückhaltendsten agierten die Käufer in den Ländern, die in der Schuldenkrise im Fokus stehen: Italiens Neuanmeldungen gingen im ersten Halbjahr um 13,1 Prozent zurück, Spanien muss einen Rückgang von 26,8 Prozent verkraften und in Griechenland halbierte sich der Markt mit einem Minus von 43,9 Prozent. Im Mai waren die Neuzulassungen in der EU noch um 7,1 Prozent auf 1,2 Millionen zugelassene Pkw gestiegen.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum seien mit 1.233.298 Stück im Monat Juni 8,1 Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen worden, teilte der europäische Branchenverband ACEA am Freitag in Brüssel mit. Dabei mussten alle wichtigen Märkte Rückgänge hinnehmen. Deutschland (-0,3 Prozent), Italien (-1,7 Prozent) und Großbritannien (-6,2 Prozent) entwickelten sich besser als der Durchschnitt, während Frankreich (-12,6 Prozent) und Spanien (-31,4 Prozent) noch schlechter abschnitten. Der Juni 2011 hatte in der EU im Durchschnitt 0,7 Werktage weniger als der Juni 2010.

Unter den deutschen Herstellern konnte einzig BMW dem allgemeinen Trend trotzen. Die Münchener steigerten dank starker Mini-Absätze ihre Verkäufe um 2,6 Prozent auf 79.706 Stück. Daimler hingegen verkauften mit 65.767 Einheiten 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Volkswagen musste trotz eines gestiegenen Audi-Absatzes ein Minus von 0,5 Prozent auf 278.415 Stück hinnehmen. Negativ fiel Chrysler mit einem Minus von 31,1 Prozent auf. Auch der italienische Autobauer Fiat musste einen Rückgang von 12,7 Prozent verdauen.

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dpa-AFX/Dow Jones Newswires/Guido Kruschke