Otto find' ich gut, denkt sich vielleicht der ein oder andere Trucker, wenn das System das Steuer

Otto find' ich gut, denkt sich vielleicht der ein oder andere Trucker, wenn das System das Steuer des Lkw übernimmt. Bild: Otto

Neben Levandowski arbeiten laut Informationen des US-Blatts Detroit News mit Lior Ron und Don Burnette zwei weitere ehemalige, hochkarätige Google-Leute für das Start-up namens Otto. Insgesamt zählt die Firma aktuell 40 Mitarbeiter darunter ehemalige Mitarbeiter von Apple und Tesla. Levandowski erklärte gegenüber US-Medien seine Beweggründe: "Es ist einfach albern, dass ein Mensch acht Stunden hinter dem Steuer sitzt und dabei lediglich aufpasst, dass der Truck zwischen zwei Linien über den Highway fährt." Die Fahrer könnten die Zeit künftig sinnvoller nutzen.

Otto will keine eigenen selbstfahrenden Trucks bauen, sondern nur Software und Sensoren wie Laser und Kameras speziell für Lkw entwickeln. Drei Technologieträger mit Otto-Technik sind bereits auf Nevadas Highways unterwegs. Ohnehin darf das Start-up selbstfahrende Trucks ausschließlich in diesem US-Bundesstaat testen. Um die Entwicklung seiner Technologie voranzutreiben, ist Otto gerade auf der Suche nach 1.000 Truckern, die das nachrüstbare System für das Start-up testen. Aus den dadurch gewonnen Daten und Erfahrungen will Otto das System soweit feintunen, dass die Fahrbewegungen denen eines Menschen ähneln.

Das amerikanische Start-up ist aber weitem nicht der erste Konzern, der auf die Idee kommt, selbstfahrende Trucks loszuschicken. Daimler arbeitet schon länger an einem Highway-Pilot für schwere Lkw. Auch Volvo hat bereits Anstrengungen in diese Richtung unternommen.

Mit Otto autonom über den US-Highway.