Fahrassistenz-System des Elektroautobauers Tesla

Die "Autopilot"-Funktion des Elektroautobauers Tesla, vom Hersteller als Assistenzsystem deklariert, sorgt derzeit aufgrund mehrerer Unfälle für Aufsehen. Bild: Tesla

Dies seien Autos mit einem intelligenten Autopiloten, die aber nach wie vor in bestimmten Situationen einen Fahrer benötigten, sagte der Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken, Wolfgang Wahlster, der Deutschen Presse-Agentur.

Völlig autonom fahrende Autos, die gänzlich ohne Hilfe eines Fahrers auskommen, bräuchten noch etwas länger: "Das wird von der Zulassung und der Akzeptanz her mindestens noch zehn Jahre dauern." Die deutsche Forschung gehöre im Bereich des autonomen Fahrens zur Weltspitze. Die deutschen Zulassungsbehörden seien aber oftmals strenger als beispielsweise die amerikanischen. Und deutsche Hersteller wollten ihr Ansehen nicht durch eine zu schnelle Vermarktung von unausgereiften Technologien gefährden.

Das DFKI mit knapp 500 Wissenschaftlern hat sich mit seiner intensiven Grundlagenforschung zu Komponenten des autonomen Fahrens nach eigenen Angaben weltweit einen Namen gemacht. "Wir sind derzeit das größte Zentrum für Künstliche Intelligenz." Das DFKI arbeitet mit dem Volkswagen-Konzern und BMW zusammen und hat auch Google als Gesellschafter mit im Boot.

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