sixt carsharing

Ziel des Sixt-Angebots sei es, dass Kunden ein Auto irgendwo auf der Straße per App anmieten, flexibel über die Mietzeit entscheiden und es entweder irgendwo in derselben Stadt wieder abstellen oder auch an einer beliebigen Sixt-Station in Deutschland abgeben. Bild: Sixt

Deutschlands größter Autovermieter Sixt startet sein eigenes Carsharing und vernetzt alle Angebote auf einer App. Strategievorstand Alexander Sixt sagte am Donnerstag (28. Februar 2019) in München: "Mit Sixt Share starten wir nicht einfach noch eine Carsharing-Marke, sondern definieren durch die Verschmelzung von Autovermietung und Carsharing eine neue Produktkategorie." Auch in kleinen Städten könnten die Kunden Fahrzeuge flexibel für wenige Minuten bis zu 27 Tagen mieten.

Sixt hatte seine Anteile an dem Carsharing-Dienst DriveNow Anfang 2018 an seinen damaligen Partner BMW verkauft. Der Münchner Autobauer hat das Unternehmen soeben mit dem Carsharing-Dienst des Konkurrenten Daimler zu Share Now mit insgesamt 20.000 Autos zusammengelegt.

Alexander Sixt sagte: "Als Marktführer mit weltweit 240.000 Fahrzeugen haben wir eine starke Kundenbasis aufgebaut." Vorstandschef Erich Sixt sagte, das Unternehmer komme seiner "Vision eines globalen Anbieters individueller Mobilität ein großes Stück näher".Share-Now-Geschäftsführer Olivier Reppert sagte in Berlin, jeder Player, der in den Markt komme und versuche, Menschen von Carsharing als Alternative zum privaten Auto in Großstädten zu überzeugen, sei gut für das Produkt an sich.