Faraday Future Baubeginn Werk

Der erste Spatenstich ist geschafft, schon in zwei Jahren soll das erste Werk von Faraday Future fertig sein. Bild: Faraday Future

FF-Produktionsvorstand Dag Reckhorn erklärte im Rahmen der feierlichen Grundsteinlegung, dass das Unternehmen beim Bau und der Inbetriebnahme der Fabrik extrem schnell voranschreiten wolle. Das Projekt, das eigentlich für vier Jahre angesetzt ist, will Faraday Future in der Hälfte der Zeit umsetzen. Auch ohne den Taschenrechner zur Hand zu nehmen wird schnell klar, dass 2018 die Fabrik einsatzbereit sein soll. Ergo wird dann wohl auch das Serienauto vom Band laufen. Eine Konzernsprecherin erklärte allerdings gegenüber US-Medien, dass das Unternehmen kein genaues Datum bezüglich eines Produktionsstart bekannt gibt.

Ansonsten geizt das Start-up allerdings nicht mit Zahlen: Eine Milliarde Dollar investiert das vom chinesischen Milliardär Jia Yueting finanzierte Unternehmen in den Standort. 4.500 Jobs sollen auf dem riesigen Gelände direkt bei FF über einen Zeitraum von zehn Jahren entstehen. Bis dato beschäftigt Faraday Future über 7.00 Mitarbeiter in den USA – hauptsächlich im Großraum Los Angeles.

Im Norden von Las Vegas, ganz genau im Apex Industrial Park, will das Unternehmen dann künftig Premium-Elektroautos bauen. Was Technik und Design der Wagen betrifft, hält sich FF bedeckt. Optisch könnten sich die Autos wohl am kürzlich vorgestellten Supersportler-Prototypen orientieren, der allerdings nicht in Serie gehen soll. Faraday Future bleibt mit seinen Angaben vage. So heißt es, dass es sich bei den Serienautos um High-Tech-Fahrzeuge handele, die mit den neuesten Technologien ausgestattet seien, was elektrischer Antrieb und Connectivity betrifft. Die Optik soll futuristisch sein.

An diesem Mantra orientiert sich auch die Fabrik. Die soll dank dem Einsatz von großen Glasflächen nicht nur futuristisch aussehen, sondern auch die zukünftigen Kunden dazu einladen, zu beobachten, wie ihr E-Auto produziert wird. Das Konzept ist wohl zu vergleichen mit der Gläsernen Manufaktur von VW in Dresden.

Die Energie für die Betreibung des Werks soll komplett aus umweltfreundlichen Quellen, wie Windkraft, Solarenergie und Erdwärme, stammen. FF arbeitet dazu mit einem lokalen Energieanbieter zusammen. Die Produktion selbst soll nicht nur höchste Standards in puncto Umweltschutz erfüllen, sondern auch was den Automatisierungsgrad betrifft. Als Beispiel dafür führt das Start-up den Rohbau an.

Spatenstich für erstes Werk von Faraday Future.