• Flach wie eine Flunder: Der FFZERO1 Concept ist als extrem sportliches Elektroauto ausgelegt. - alle Bilder: Faraday Future; pressinform

    Flach wie eine Flunder: Der FFZERO1 Concept ist als extrem sportliches Elektroauto ausgelegt. - alle Bilder: Faraday Future; pressinform

  • Natürlich sind bei einem Auto, dass von einem chinesischen Internet-Milliardär finanziert wird, alle Anzeigen digital.

    Natürlich sind bei einem Auto, dass von einem chinesischen Internet-Milliardär finanziert wird, alle Anzeigen digital.

  • Der Fahrer des Concept Cars von Faraday Future sitzt nicht im Fahrzeug, sondern er liegt in einem 45-Grad-Winkel darin.

    Der Fahrer des Concept Cars von Faraday Future sitzt nicht im Fahrzeug, sondern er liegt in einem 45-Grad-Winkel darin.

  • Der FFZERO1 wird wohl nur ein Concept Car bleiben...

    Der FFZERO1 wird wohl nur ein Concept Car bleiben...

  • ...die ersten Serienfahrzeuge von Faraday Future werden wohl etwas alltagstauglicher sein...

    ...die ersten Serienfahrzeuge von Faraday Future werden wohl etwas alltagstauglicher sein...

  • ...schade eigentlich. Denn der FFZERO1 Concept ist ein echter Hingucker.

    ...schade eigentlich. Denn der FFZERO1 Concept ist ein echter Hingucker.

  • Die Karbon-Karosserie bietet einer Person Platz und verwöhnt diese mit einem neuen Interieur, dass sich komplett auf den Fahrer fokussiert.

    Die Karbon-Karosserie bietet einer Person Platz und verwöhnt diese mit einem neuen Interieur, dass sich komplett auf den Fahrer fokussiert.

  • Im Lenkrad des „extremen Tablets auf vier Rädern“ befindet sich sogar ein Smartphone, dass die Konnektivität weiter vorantreiben soll.

    Im Lenkrad des „extremen Tablets auf vier Rädern“ befindet sich sogar ein Smartphone, dass die Konnektivität weiter vorantreiben soll.

  • Natürlich werden die Faraday-Autos autonom fahren können.

    Natürlich werden die Faraday-Autos autonom fahren können.

  • Dass dieser Sportler das erste Auto sein wird, das Faraday auf den Markt bringt, ist nur schwer vorstellbar. Der Rennwagen ist also nur ein Platzhalter.

    Dass dieser Sportler das erste Auto sein wird, das Faraday auf den Markt bringt, ist nur schwer vorstellbar. Der Rennwagen ist also nur ein Platzhalter.

  • Bis zuletzt waren die Informationen dünn gesät. Die Branche munkelte von einem milliardenschweren chinesischen Investor und es sickerte durch, dass der neue Stern am Autobauer-Firmament bereits eine Fabrik in Norden von Las Vegas plane.

    Bis zuletzt waren die Informationen dünn gesät. Die Branche munkelte von einem milliardenschweren chinesischen Investor und es sickerte durch, dass der neue Stern am Autobauer-Firmament bereits eine Fabrik in Norden von Las Vegas plane.

  • Das Start-Up-Unternehmen Faraday Future will die Mobilität neu definieren.

    Das Start-Up-Unternehmen Faraday Future will die Mobilität neu definieren.

  • In Interviews schwärmte der Chef-Entwickler und Mitbegründer Nick Sampson von neuen revolutionären Geschäftsmodellen, vom Erwerb von Mobilitätsguthaben anstatt eines neuen Autos oder von Filmen, die gekauft und geschaut werden, wenn das Auto autonom zum Ziel fährt.

    In Interviews schwärmte der Chef-Entwickler und Mitbegründer Nick Sampson von neuen revolutionären Geschäftsmodellen, vom Erwerb von Mobilitätsguthaben anstatt eines neuen Autos oder von Filmen, die gekauft und geschaut werden, wenn das Auto autonom zum Ziel fährt.

  • Das Start-Up-Unternehmen will in wenigen Wochen im Norden der Glückspiel-Metropole eine Fabrik errichten.

    Das Start-Up-Unternehmen will in wenigen Wochen im Norden der Glückspiel-Metropole eine Fabrik errichten.

  • In zwei Jahren sollen die ersten Serien-Faradays auf den Straßen der USA rollen.

    In zwei Jahren sollen die ersten Serien-Faradays auf den Straßen der USA rollen.

  • „Wir müssen die komplette Mobilität überdenken. Wenn die Telefon-Industrie sich genauso schnell weiterentwickelt hätte, wie die Automobil-Industrie, würden wir heute noch mit Nokia Klapptelefonen texten,“ erkärte Chef-Entwickler Nick Sampson.

    „Wir müssen die komplette Mobilität überdenken. Wenn die Telefon-Industrie sich genauso schnell weiterentwickelt hätte, wie die Automobil-Industrie, würden wir heute noch mit Nokia Klapptelefonen texten,“ erkärte Chef-Entwickler Nick Sampson.

  • Die Fahrleistungen sind beeindruckend: von null auf 100 km/h in weniger als drei Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 330 km/h.

    Die Fahrleistungen sind beeindruckend: von null auf 100 km/h in weniger als drei Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 330 km/h.

  • Die Karosserie des Concept Cars ist aus Karbon.

    Die Karosserie des Concept Cars ist aus Karbon.

  • Die aggressive Optik wird wohl für die Serienmodelle entschärft werden.

    Die aggressive Optik wird wohl für die Serienmodelle entschärft werden.

  • Vier E-Motoren treiben den FFZERO1 Concept an.

    Vier E-Motoren treiben den FFZERO1 Concept an.

  • Faraday Future setzt bei seinen E-Autos auf's Baukastenprinzip.

    Faraday Future setzt bei seinen E-Autos auf's Baukastenprinzip.

  • "Viele reden von einer modularen Plattform. Wir haben eine, sogar für Elektro-Autos“, erklärte Chefentwickler Sampson.

    "Viele reden von einer modularen Plattform. Wir haben eine, sogar für Elektro-Autos“, erklärte Chefentwickler Sampson.

  • Die Menge der Batterie-Packs bestimmt die Länge des Autos, die Front und das Heck des Chassis bleiben gleich und möglichst viele Tests sowie Entwicklungsarbeiten sollen virtuell ablaufen.

    Die Menge der Batterie-Packs bestimmt die Länge des Autos, die Front und das Heck des Chassis bleiben gleich und möglichst viele Tests sowie Entwicklungsarbeiten sollen virtuell ablaufen.

  • „Wir starten mit einem Premium-Produkt“, ließ sich Nick Sampson auf der CES in Las Vegas entlocken.

    „Wir starten mit einem Premium-Produkt“, ließ sich Nick Sampson auf der CES in Las Vegas entlocken.

Der elektrisch angetriebene Einsitzer soll Lust machen auf mehr. Schließlich plant das Start-Up bereits in zwei Jahren ein erstes Serienmodell auf den Markt zu bringen. Wie Faraday Future mitteilte muss es sich dabei nicht zwangsläufig um einen Sportwagen handeln.

Der Innenraum des Concept Cars wirkt wie ein Smartphone auf Rädern. So sieht sich Faraday Future auch nicht als Teil der klassischen Autoindustrie. So gab sich Nick Sampson, Chefentwickler der neuen Marke, bei der Präsentation des FFZERO1 selbstbewusst: “Unser Business-Modell ist nicht bloß, Autos zu verkaufen.” Stattdessen strebe das Unternehmen vernetzte Transportlösungen an. Deswegen nennt Sampson auch keinen Autohersteller als Vorbild, sondern Apple. So wie der iPhone-Hersteller “die Art wie wir kommunizieren und unsere leben organisieren” verändert habe, wolle Faraday Future die Welt der Mobilität neu definieren.

Da hinter dem Start-Up Jia Yueting, Gründer des chinesischen Online-Videodienstes Leshi Television, steht, wundert es nicht, dass alle Modelle von Faraday Future mit Internetanbindung auf den Markt kommen sollen. Passend dazu die Anmerkung von Richard Kim, Chefdesigner der Marke. Er bezeichnete den FFZERO1 als Tablet auf Rädern. Also passend zum bereits bekannten Geschäftsmodell: Faraday Future will mit Abonnements für Internet-Dienste, Apps und Entertainment-Programmen sein Geld verdienen.

Der Fahrer hätte für die Nutzung dieser Dienste genügend Zeit. Schließlich sollen alle Modelle von Faraday Future nicht nur elektrisch unterwegs sein, sondern auch voll automatisiert, wenn der Fahrer es möchte. Dabei dürfte auch das eigentliche Fahren im FFZERO1 Spaß machen. Schließlich soll das Concept Car laut verschiedenen US-Medienberichten über vier Eöeltromotoren verfügen, die gemeinsam 1.000 PS. Die Fahrleistungen der Flunder mit Karbon-Karosserie sind dementsprechend beeindruckend: von null auf 100 km/h in weniger als drei Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 330 km/h.

Offiziell bestätigt ist diese Information allerdings nicht. Die meisten technischen Details sind weiterhin unbekannt. Sampson verriet bei der Präsentation nur, dass der FFZERO1 auf der modularen “Variable Platform Architecture” (siehe Video) aufbaut. Auch die künftigen Serienmodelle sollen diese einmal nutzen. Der Clou: Die Achsenpartien sind dabei immer gleich und bieten Raum für ein bis vier Elektromotoren. Die Bodenplatte dazwischen kann unterschiedlich lang sein. Das heißt, sie kann dementsprechend mehr oder auch weniger Akkus tragen. Die Menge der Batterie-Packs bestimmt also die Länge des Autos, die Front und das Heck des Chassis bleiben gleich und möglichst viele Tests sowie Entwicklungsarbeiten sollen virtuell ablaufen. So spart Faraday Zeit und Geld. Nur die Knautschzonen sollen individuell an das jeweilige Modell angepasst werden.

Des Weiteren erklärte Sampson, dass bereits in wenigen Wochen mit dem Bau des Werks in North Las Vegas begonnen werden soll. Eine Milliarde Dollar investiert das Start-Up dafür und 4.500 neue Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen. “Vor genau neun Jahren stellte Apple das erste iPhone und revolutionierte die Welt der Mobiltelefonie. Man braucht keine 100jährige Geschichte im Automobilbau, um Erfolg zu haben”, schmunzelte Sampson. Zumindest ist der Plan, viel einzukaufen und das, was das Auto definiert, selbst zu entwickeln sicher nicht dumm, aber ganz neu, ist er auch nicht. Der britische Sportwagenbauer McLaren agiert schon seit einiger Zeit erfolgreich mit diesem Konzept.

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gp