Gute Nachrichten für Plastal. Der Zulieferer wird von dem  französischen Automobilzulieferer Faurecia Exteriors GmbH übernommen. Alle sechs deutschen Standorte bleiben erhalten, Kündigungen sollen nicht ausgeprochen werden.

Kollektives Aufatmen bei den rund 2000 Beschäftigten des insolventen deutsch-schwedischen Autozulieferers Plastal: Der zum französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroën gehörende Faurecia-Konzern übernimmt das Unternehmen. Dabei sollen alle sechs deutschen Standorte erhalten bleiben und auf Kündigungen verzichtet werden.

Der fränkische Zulieferer war vor einem Jahr in den Sog der Insolvenz der damaligen schwedischen Muttergesellschaft Plastal Holding geraten. Allerdings lief die Produktion lief trotz massiver Umsatzeinbrüche weiter. Dies hat sich jetzt als positiv erwiesen.

Der Vertrag mit Faurecia, der gestern unterschrieben wurde, wird vermutlich zum 31. März dieses Jahres wirksam. Der Grund ist die noch ausstehende Genehmigung der Europäischen Kartellbehörde. Die Vertragsparteien gehen aber fest von einer positiven Entscheidung aus.