Faurecia Headquarters

Die Produktverkäufe beliefen sich im ersten Quartal 2014 auf insgesamt 3.486,9 Millionen Euro. - Bild: Faurecia.

Dabei wirkte sich die Verlagerung der Cockpit-Montage mit 0,4 Prozent negativ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus.

Das Umsatzwachstum verteilte sich wie folgt:

?Produktverkäufe (an Automobilhersteller gelieferte Teile und Komponenten) beliefen sich im ersten Quartal 2014 auf insgesamt 3.486,9 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um 5,7 Prozent auf Vergleichsbasis und ein Anstieg wie gemeldet um 2,0 Prozent.

?Monolithverkäufe stiegen um 12 Prozent auf Vergleichsbasis bzw. wie gemeldet um 9,3 Prozent auf 751,1 Millionen Euro.

?Der Bereich Entwicklung, Ausrüstung/Anlagen und Prototypverkäufe wuchs im ersten Quartal 2014 aufgrund der beständig hohen Entwicklungsaktivitäten im Rahmen neuer Aufträge, die die Grundlage für ein weiteres Wachstum der Gruppe in der Zukunft schaffen, um 10,6 Prozent auf Vergleichsbasis bzw. wie gemeldet um 5,7 Prozent auf 280,2 Millionen Euro.

UMSÄTZE NACH REGION

Während die Produktverkäufe in Europa um 9,7 Prozent stiegen, hat Nordamerika einen Produktverkauf von lediglich 832,8 Prozent erreicht (Rückgang um 8,1 Prozent).In Asien kann Faurecia weiterhin starkes Wachstum vorweisen. Die Produktverkäufe stiegen hier um 21,9 Prozent auf 440,9 Millionen Euro. Auch in Südamerika erhöhten sich die Produktverkäufe um 11,5 Prozent auf 135,7 Millionen Euro.

PRODUKTVERKÄUFE NACH GESCHÄFTSBEREICHEN

Autositze
Die Produktverkäufe stiegen um 3,1 Prozent auf 1.208,8 Millionen Euro. In Asien und Europa stiegen die Verkäufe um 18 Prozent bzw. 5,3 Prozent. In Nordamerika gingen die Produktverkäufe nach dem Geschäftsauslauf bei den Komplettsitzen für den BMW X5 und nach dem Auslauf einiger Chrysler-Modelle um 9,6 Prozent zurück. Produktverkäufe an GM und NIssan stiegen hingegen um 37 Prozent bzw. 18 Prozent.

Technologien zur Emissionskontrolle
Die Produktverkäufe stiegen ausgehend von Asien (+17,9 Prozent), Europa (+6,4 Prozent) und der Nutzfahrzeugsparte (+27 Prozent) um 6,3 Prozent auf 845,7 Millionen Euro. Das Umsatzwachstum in Nordamerika fällt aufgrund von Modellwechseln bei Ford mit 1,2 Prozent mäßig aus. Der Geschäftsbereich entwickelte sich in Südamerika besser als der Markt und verzeichnet lediglich einen Rückgang von 1,5 Prozent.

Innenraumsysteme
Insgesamt erreichten die Produktverkäufe einen Umsatz von 996,2 Millionen Euro ? eine Steigerung um 8,3 Prozent, wobei ein negativer Verteilungseffekt in Höhe von 18,9 Millionen Euro aufgrund der Verlagerung der Cockpit-Montage vom Standort Faurecia Louisville (Kentucky, USA) zu SAS, ein nicht konsolidiertes Joint Venture von Faurecia und Continental, unberücksichtigt bleibt. Aufgrund des Produktionsbeginns der neuen Mercedes-Benz S-Klasse verzeichneten die Produktverkäufe in Europa hauptsächlich einen Anstieg um 18 Prozent. In Asien stiegen die Produktverkäufe dank neuer Aufträge um mehr als 60 Prozent. In Nordamerika dagegen fielen die Produktverkäufe aufgrund der Modellwechsel bei Chrysler und Ford um 10,7 Prozent.

Automotive Exteriors
Dank einer leichten Steigerung in Europa von 7,9 Prozent sowie der Produktionsanläufe in Südamerika (+8 Millionen Euro) stiegen die Produktverkäufe um 5,5 Prozent auf 436,3 Millionen Euro. Aufgrund eines Modellwechsels bei Chrysler ging der Verkauf von Frontend-Modulen um 15 Millionen Euro zurück.

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Faurecia/Marina Reindl