Fiat

Nach einem Ausbruch des Corona-Virus in Norditalien hat Fiat Chrysler Automobiles den Zugang zu seinen europäischen Standorten – wie hier in Mirafiori - eingeschränkt. Bild: FCA

| von Stefan Grundhoff

Wie Automotive News Europe berichtet, beschränkt das Unternehmen den Zugang zu Werken für Personen, die sich in einer der 13 vom Ausbruch betroffenen italienischen Gemeinden befanden. Das Verbot gilt auch für diejenigen, die in den vergangenen 15 Tagen China oder ein anderes asiatisches Land besucht haben. Personen mit direktem oder indirektem Kontakt mit anderen potenziell vom Virus infizierten Personen sind ebenfalls vom Zugang zu den Werken ausgeschlossen.

Gleichzeitig hat Italdesign bekannt gegeben, dass die Produktion an zwei Standorten in Turin eingestellt wurde, nachdem ein Mitarbeiter, der im Werk in Nichelino arbeitet, positiv auf das COVID-19-Virus getestet wurde.

Letzte Woche wurde bekannt, dass das Corona-Virus mehrere Menschen südöstlich von Mailand befallen hat. Dies hat zur Sperrung von elf Städten in der Region geführt, von denen rund 50.000 Menschen betroffen sind, sowie zur Absage einiger Fußballspiele und anderer Großveranstaltungen, um die weitere Ausbreitung zu verhindern.

Unterdessen hat auch das Zulieferunternehmen MTA erklärt, mit sofortiger Wirkung seine Produktionsstätte Codogno auf unbestimmte Zeit zu schließen. Damit leiste das Unternehmen den Anordnungen des italienischen Gesundheitsministeriums Folge. Am Produktionsstandort in Codogno sind 600 Angestellte beschäftigt.