FCA-Boss Marchionne will nun auch mit Uber zusammenarbeiten. Bild: FCA

FCA-Boss Marchionne will nun auch mit Uber zusammenarbeiten. Bild: FCA

Es liefen erste Gespräche, eine Kooperation könne bis Jahresende bekanntgegeben werden, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Uber spreche auch mit anderen Autoherstellern, hieß es.

Autokonzerne suchen derzeit verstärkt nach Partnerschaften mit Fahrdiensten und Technologie-Unternehmen, denn die jüngeren Generationen wollen Autos häufig nur noch nutzen, ohne sie zu besitzen. Außerdem dürften mit der künftigen Ausbreitung selbstfahrender Autos insgesamt weniger Wagen benötigt werden. So investierte Volkswagen jüngst 300 Millionen Dollar in den Uber-Konkurrenten Gett.

Der Chef von Fiat-Chrysler, Sergio Marchionne, setzt sich noch stärker als andere Konzernlenker in der Autoindustrie für Kooperationen mit Tech-Firmen ein. FCA ging bereits Anfang Mai eine Kooperation mit Google ein und wird als erster großer Autohersteller die Technologie des Internet-Konzerns für selbstfahrende Fahrzeuge ausprobieren. Zunächst sollen gemeinsam 100 Minivans des Modells Pacifica umgerüstet werden.

Fiat-Chrysler habe auch Gespräche mit Amazon über selbstfahrende Lieferwagen für den Online-Händler begonnen, berichtete Bloomberg. Bei Uber wiederum stieg Ende Mai der japanische Autogigant Toyota ein.