Ferrari

Marchionnes nächster Streich: Ferrari wird vom Gesamtkonzern abgespalten und Aktien der Sportwagentochter sollen an der Börse gehandelt werden. – Bild: Ferrari

Der Aufsichtsrat des Autobauers habe das Management ermächtigt, alle notwendigen Schritte in die Wege zu leiten, um das Vorhaben schon 2015 in die Tat umzusetzen. Branchenkenner gehen davon aus, dass sich FCA mit diesem Schritt frisches Geld auf dem Kapitalmarkt besorgen will. Ein solcher Schritt sei schon lange im Gespräch gewesen, erklärte ein Händler auf dem Mailänder Parkett.

Die Aktie von Fiat-Chrysler ist am Mittwoch (29.10.) wegen der geplanten Abspaltung der der Sportwagenmarke an der Mailänder Börse bereits in die Höhe gesprungen. Das Papier verteuerte sich um 4,92 Prozent auf nun 8 Euro.

US-Geschäft gibt Fiat-Chrysler Schub

Ferrari ist eine Ertragsperle im FCA-Konzern. Doch auch insgesamt konnte der italo-amerikanische Autobauer dank guter Verkaufszahlen in den USA im dritten Quartal mehr Gewinn einfahren. Insbesondere der Absatzschub bei der Geländewagen-Marke Jeep steigerte den operativen Gewinn des Konzerns um gut sieben Prozent auf 926 Millionen Euro. Unterm Strich blieb der Überschuss mit 188 Millionen Euro stabil.

Weltweit legte der Absatz um knapp 10 Prozent auf 1,1 Millionen Fahrzeuge zu. Der Umsatz stieg sogar noch kräftiger um 14 Prozent auf 23,6 Milliarden Euro. In Europa schaffte es der Autobauer seinen Verlust zu halbieren ? ein Minus von 63 Millionen müssen dennoch verbucht werden.

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Gabriel Pankow / Quelle: dpa-AFX