Fahrzeugproduktion eines Fiat Punto bei FCA

Im vierten Quartal 2019 hat FCA dank des starken amerikanischen Marktes einen deutlichen Gewinnsprung vorgelegt. Bild: FCA

| von Werner Beutnagel

Im vierten Quartal verdiente der Konzern auch dank klar gestiegener Verkäufe auf seinem wichtigsten Markt deutlich mehr. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 1,58 Milliarden Euro zu Buche und damit ein Plus von 35 Prozent zum Schlussquartal des Vorjahres.

Gestiegene Absatzzahlen in Nord- und auch in Lateinamerika machten Rückgänge im weiter schwächelnden europäischen Markt, in der Asien-Pazifik-Region und beim Luxusautobauer Maserati weitgehend wett. Die hohe Nachfrage nach schweren und teureren Fahrzeugen der Fiat-Chysler-Marken spielte dem Konzern in die Karten.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) kletterte um rund 16 Prozent auf 2,12 Milliarden Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 7,1 Prozent. Der Umsatz legte konzernweit leicht um 1 Prozent auf 29,6 Milliarden Euro zu.

Dank dieser Entwicklung machte der Konzern im Schlussquartal noch Boden gut. Denn: Aufs Gesamtjahr gesehen bekam Fiat Chrysler die anhaltende Schwäche der Automärkte zu spüren. Während die Erlöse um zwei Prozent auf 108,2 Milliarden Euro zurückgingen, brach der Überschuss um rund ein Fünftel auf 2,7 Milliarden Euro ein.

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