Opel

In einer Mitteilung gegenüber Agence France-Presse (AFP) haben PSA und Fiat Chrysler Automobiles bekräftigt, trotz der Herausforderungen des Coronavirus weiterhin mit Hochdruck an ihrer geplanten Fusion zu arbeiten. Im Bild das Opel-Werk Rüsselsheim. Bild: PSA

| von Stefan Grundhoff

In einem Bericht der Agence France-Presse (AFP) unter Berufung auf anonyme Quellen heißt es, dass Rechtsteams sich damit beschäftigen, die Genehmigung der Kartellbehörden zu erhalten, während Wirtschaftsprüfer und Finanzberater an den von der US-Börsenaufsichtsbehörde sowie der Exchange Commission geforderten Unterlagen arbeiten.

In einer an AFP per E-Mail gesendeten Erklärung heißt es seitens PSA: „Die Fusion ist im aktuellen Alltagskontext mehr denn je sinnvoll. Unsere Teams arbeiten mit demselben Engagement weiter." Der Konzern fügte jedoch hinzu, dass „wir es im Kontext einer solchen Gesundheitskrise für unangemessen halten, über mögliche Änderungen der Vereinbarung zu spekulieren. Unser Fokus liegt auf dem Schutz unserer Mitarbeiter und unseres Geschäfts.“

Der Zeitplan der Fusion ist nach aktuellem Stand unverändert. Gegenwärtig haben sowohl PSA als auch FCA die Produktion in allen ihren Werken in Europa eingestellt, um Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu unterstützen. Zudem haben beide Konzerne mit der Verfügbarkeit von Komponenten zu kämpfen.