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Das FCA-Werk Windsor (Kanada) wird bis Mitte Juli einen Dreischichtbetrieb fahren. Derweil hat sich ein Mitarbeiter am Standort Kokomo (USA) mit dem Coronavirus infiziert. Bild: FCA

| von Stefan Grundhoff

FCA hatte ursprünglich angekündigt, das Werk in Windsor im März 2019 von einem Dreischicht- auf einen Zweischichtbetrieb umzustellen. Dies wurde jedoch mehrfach nach hinten geschoben. Obwohl die dritte Schicht verlängert wird, ist unklar, ob die Produktion des Dodge Caravan im Mai wie geplant eingestellt wird oder nicht.

Unterdessen ist das FCA-Motorenwerk in Kokomo (US-Bundesstaat Indiana) die erste Autofabrik in Nordamerika, in der ein Arbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurde. In Bezug auf das Werk berichtet Automotive News, dass FCA die Erkrankung des Mitarbeiters bestätigt hat und dieser ebenso medizinische Versorgung erhält wie diejenigen, die in seiner Nähe gearbeitet haben.

Seine Kontaktpersonen wurden zu Hause unter Quarantäne gestellt. Das Unternehmen hat seinen Arbeitsplatz ebenso desinfiziert wie die gesamte Anlage, wobei die Produktion nicht unterbrochen werden musste. Wie andere Unternehmen auch hat FCA alle persönlichen Geschäftstreffen abgesagt, sofern diese nicht geschäftskritisch sind. In anderen Fällen wird auf Videokonferenzen ausgewichen.