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Die Erholung bei den deutschen Autoherstellern wirkt sich auch beim Zulieferer Fehrer positiv aus. Bild: Fehrer

Die Mitarbeiter, die nun doch ihren Arbeitsplatz behalten können, sind an den Fehrer-Standorten Kitzingen und Wiesentheid beschäftigt. Auf einer Belegschaftsversammlung informierte Tom Graf, Vorsitzender der Fehrer-Geschäftsführung, die Mitarbeiter am Montag (28.4.) über die veränderte Situation.

„Ich freue mich sehr, dass wir weitere 120 Arbeitsplätze hier in der Region erhalten können“, betonte Graf. „Dazu beigetragen hat der aktuelle Boom bei den deutschen Automobilherstellern, aber auch die deutlich verbesserte Wettbewerbsfähigkeit von Fehrer infolge des eingeschlagenen Restrukturierungskurses, wodurch Fehrer eine ganze Reihe von Neuaufträgen gewinnen konnte.“

Bereits 2013 konnte Fehrer durch eine Reihe von Restrukturierungsmaßnahmen Auslastung und Produktivität deutlich erhöhen, so das Unternehmen. Das operative Ergebnis positiven lag 46 Prozent über dem des Vorjahres. Auch der Umsatz war von 425 Millionen Euro auf 433 Millionen Euro. Für die kommenden Jahre rechnet Fehrer mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses.

Die F.S. Fehrer Automotive GmbH stellt Formpolster für Fahrzeugsitze, Systeme für den Fahrzeuginnenraum sowie Verkleidungs- und Strukturteile für Fahrzeuge her. Derzeit beschäftigt Fehrer rund 3.800 Mitarbeiter an Standorten in den Ländern Deutschland, Tschechische Republik, Ungarn, USA und China. Der Jahresumsatz 2013 lag bei über 433 Millionen Euro. Mit Joint Ventures ist Fehrer auch in Indien und Südafrika präsent.

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Fehrer / Andreas Karius